Wolfsburg-Barnstorf
Wolfsburg ist eine Stadt in Norddeutschland, im Osten des Landes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Volkswagen-Konzerns und bildet mit den Städten Braunschweig und Salzgitter eines der sieben Oberzentren des Landes. Wolfsburg ist nach Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Oldenburg (Oldb) und Göttingen die sechstgrößte Stadt des Landes. Nächstgelegene größere Städte sind Braunschweig, ca. 26 km südwestlich, Magdeburg, ca. 64 km südöstlich, Hannover 74 km westlich und Hamburg, ca. 135 km nordwestlich von Wolfsburg. Die Einwohnerzahl der Stadt Wolfsburg überschritt 1972 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Wolfsburg, 1938 zur Produktion des Volkswagen von Hitler geschaffen, war eine der wenigen neuen Stadtgründungen in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bis 1945 trug sie den Namen "Stadt des KdF-Wagens",
Geografie
KdF-Wagen
Wolfsburg liegt am Südrand des Aller-Urstromtals am Mittellandkanal. Das Stadtgebiet greift im Süden auf die Hochfläche des Ostbraunschweigischen Flachlandes, im Norden auf den Vorsfelder Werder, im Westen auf das Feuchtgebiet Barnbruch und im Osten auf den Naturpark Drömling über.
Nachbargemeinden / Nachbarkreise
Die nachfolgenden Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Wolfsburg. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Westen genannt:
- Calberlah
- Osloß
- Weyhausen
- Tappenbeck
- Jembke
- Tiddische
- Rühen
- Danndorf
- Groß Twülpstedt
- Velpke
- Königslutter am Elm
- Lehre
Die kreisfreie Stadt Wolfsburg ist umgeben von den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt.
Stadtgliederung
Helmstedt
Helmstedt
Das Stadtgebiet von Wolfsburg gliedert sich in 40 Stadtteile. Ein oder mehrere Stadtteile gemeinsam bilden zusammen die insgesamt 16 Ortschaften, die durch Ortsräte vertreten werden. Jeder Ortsrat hat einen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Ortsräte wurden zunächst in den 1972 nach Wolfsburg eingemeindeten Stadtteilen gebildet. Damals wurden elf Ortsräte eingerichtet. Sie übernahmen teilweise die Funktionen der früheren Stadt- und Gemeinderäte dieser Orte. 1991 wurden für Detmerode, Westhagen und für die Nordstadt, die aus mehreren Stadtteilen besteht, weitere Ortsräte gebildet und 2001 erfolgte die Bildung der Ortsräte für die ebenfalls aus mehreren Stadtteilen bestehende Bereiche Stadtmitte und Mitte-West. Somit gibt es in Wolfsburg heute flächendeckend insgesamt 16 Ortsräte. Diese Gremien werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und sind in ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten zu hören.
Die 16 Ortschaften (mit Einwohnerzahlen 2004):
- Almke/Neindorf - 2.200
- Barnstorf/Nordsteimke - 3.450
- Brackstedt/Velstove/Warmenau - 2.300
- Detmerode - 8.600
- Ehmen/Mörse- 6.700
- Fallersleben/Sülfeld - 14.850
- Hattorf/Heiligendorf - 3.550
- Hehlingen - 1.750
- Kästorf/Sandkamp - 2.000
- Mitte-West - 18.800 (Laagberg, Wohltberg, Hohenstein, Rabenberg, Eichelkamp, Klieversberg, Hageberg)
- Neuhaus/Reislingen - 8.300
- Nordstadt - 10.350 (Kreuzheide, Tiergartenbreite, Teichbreite, Alt-Wolfsburg)
- Stadtmitte - 14.200 (Stadtmitte, Hellwinkel, Schillerteich, Heßlingen, Rothenfelde, Steimker Berg, Köhlerberg)
- Vorsfelde - 12.600
- Wendschott - 2.100
- Westhagen - 9.900
Links:
- Eine Ausführliche Liste aller Ortschaften, Stadtteile und Wohnplätze gibt es hier : Stadtgliederung Wolfsburg
Der Allerpark
Einen Sonderfall stellt der Allerpark in der Stadtgliederung dar: Obwohl er sich fast mittig im Wolfsburger Stadtgebiet befindet, ist er, wie auch das Gelände des Volkswagen-Werkes, keiner Ortschaft zugeordnet und somit "rechtsfreier Raum". Nun will die Stadt Wolfsburg den Allerpark politisch zuordnen. Jedoch beansprucht die Ortschaft "Nordstadt" ebenso wie die "Stadtmitte" Besitzansprüche am Allerpark. Um die Verwirrung perfekt zu machen: der Ostteil des Allersees, der sich im Allerpark befindet gehört politisch zur Ortschaft "Neuhaus/Reislingen". Das liegt an den alten Gemarkungsgrenzen, die durch die Gebietsreform 1972 nicht geändert wurden.
Geschichte
1302 wurde die Wolfsburg als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben erstmals urkundlich erwähnt. 1372 folgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg Neuhaus.
Am 26. Mai 1938 wurde der Grundstein für das Volkswagenwerk auf der Nordseite des Mittellandkanals gelegt, wo später der VW Käfer gebaut wurde. Um die nötigen Arbeiter unterzubringen, sollte in unmittelbarer Nähe eine neue Stadt entstehen. Daher wurde mit Wirkung vom 1. Juli 1938 durch Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg die "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben" im Landkreis Gifhorn durch Vereinigung der Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) sowie einzelner Grundstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf, alle zum Landkreis Gifhorn gehörig, gebildet. Das Zentrum der neuen Stadt sollte auf der Gemarkung Heßlingen entstehen. Bis Kriegsausbruch verließen allerdings nur wenige VW Käfer das Werksgelände.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das neu gebaute Autowerk vor allem der Rüstungsindustrie, so dass in den für die Käfer-Produktion gebauten Hallen, auch unter Einsatz von Zwangsarbeitern, Kübelwagen, Panzer und andere Rüstungsgüter produziert wurden. Siehe auch: KZ Arbeitsdorf.
Durch den Kriegsausbruch kam es auch nie zur Verwirklichung der ursprünglichen Stadtplanung ("Koller-Plan", benannt nach dem Stadtplaner Peter Koller), die unter anderem eine Residenz für Hitler auf dem Klieversberg vorsah. Zu den wenigen verwirklichten Bauvorhaben zählt die (heute zum Parkplatz gehörende) Prachtstraße am CongressPark, welche nach der ursprünglichen Planung als Paradestraße für die fulminanten Aufmärsche der NSDAP nach dem Endsieg unter der (geplanten) Residenz des Führers genutzt werden sollte. Am 11. April 1945 wurde das Werk Ziel der Angriffe der Alliierten und zu zwei Dritteln zerbombt.
Am 25. Mai 1945 wurde auf Weisung der amerikanischen Besatzungsmacht die Stadt in "Wolfsburg" umbenannt. Damit erhielt sie ihren endgültigen Namen nach dem gleichnamigen Schloss bzw. Wohnplatz an der Aller. Das VW-Werk stand zunächst unter der Leitung des englischen Majors Hirst, welcher den Abtransport der Fertigungsmaschinen verhinderte, indem er dem Volkswagenwerk Aufträge der britischen Regierung verschaffte. Nur durch diese Aufträge konnte das Volkswagenwerk nach Kriegsende bestehen bleiben und somit das Wachstum der Stadt Wolfsburg auslösen.
Zum 1. Oktober 1951 schied die Stadt aus dem Landkreis Gifhorn aus und wurde eine kreisfreie Stadt.
1955 lief der einmillionste Käfer in Wolfsburg vom Band. Dieses Ereignis wurde mit einem juwelenbesetzten Käfer (der Käfer mit der Nummer 1.000.000) gefeiert. In den Jahren des Wirtschaftswunders erlebte Wolfsburg einen enormen Zuwachs durch - vor allem italienische - Gastarbeiter.
1958 wurde das Rathaus der Stadt eingeweiht und 1960 wurde die Volkswagenwerk GmbH in eine AG umgewandelt.
Im Zuge der niedersächsischen Kommunalreform von 1972 wurden 20 Orte durch das "Wolfsburg-Gesetz" nach Wolfsburg eingemeindet (siehe auch unter Eingemeindungen). Dadurch überschritt die Einwohnerzahl die 100.000 Grenze und Wolfsburg erlangte den Status einer Großstadt mit nahezu 131.000 Einwohnern; die Stadtfläche hatte sich von 35 auf 204 km² vergrößert. Für die eingemeindeten Stadtteile wurden 11 vom Volk gewählte Ortsräte mit jeweils einem Ortsbürgermeister eingerichtet.
Ortsbürgermeister
Mit Wirkung vom 1. Februar 1978 wurde die Stadt Wolfsburg aus dem Regierungsbezirk Lüneburg ausgegliedert und dem Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet (Die Regierungsbezirke wurden in Niedersachsen zum 1. Januar 2005 aufgelöst). 1982 erhielt die Stadt einen direkten Autobahnanschluss (A 39) als Abzweigung von der A 2 Hannover-Berlin und 1988 wurde Wolfsburg Hochschulstadt (Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel). 1991 kamen zu den 11 Ortsräten aus dem Jahre 1972 noch weitere drei hinzu (Detmerode, Westhagen und Nordstadt). Schließlich wurden 2001 noch die Ortsräte Stadtmitte und Mitte-West eingerichtet. Damit gibt es derzeit 16 Ortsräte in der Stadt.
In einer Sympathiekundgebung für den neuen VW Golf V hat die Stadt Wolfsburg vom 25. August bis 10. Oktober 2003 unter [http://www.wolfsburg.de www.wolfsburg.de] und auf den Ortsschildern alle Besucher mit dem Namen Golfsburg begrüßt. Diese Aktion fand bundesweit ihr Echo in der Presse, in Rundfunk- und Fernsehnachrichten.
Eingemeindungen
Mit Wirkung vom 1. Juli 1938 wurden die Gemeinden Rothehof-Rothenfelde und Heßlingen (einschließlich des Wohnplatzes Wolfsburg) mit insgesamt 857 Einwohnern sowie zahlreiche Flurstücke der Gemeinden Mörse (Gemarkungen Mörse, Hattorf und Barnstorf), Sandkamp, Fallersleben und Hattorf (damals alle Landkreis Gifhorn) zur "Stadt des KdF-Wagens" vereinigt, 1945 wurde sie in "Stadt Wolfsburg" umbenannt. 1951 verließ sie den Landkreis Gifhorn und wurde kreisfrei.
Am 1. Juli 1972 wurden eingemeindet:
- vom Landkreis Gifhorn:
- Stadt Fallersleben (12.000 Einwohner)
- Gemeinden Almke, Barnstorf, Ehmen, Hattorf, Hehlingen, Heiligendorf, Kästorf, Mörse, Neindorf, Sandkamp und Sülfeld
- vom Landkreis Helmstedt:
- Stadt Vorsfelde (11.000 Einwohner)
- Gemeinden Brackstedt, Neuhaus, Nordsteimke, Reislingen, Velstove, Warmenau und Wendschott
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.
Wendschott
¹ Volkszählungsergebnis
Religionen
- Das Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg gehörte bis 1945 zu den beiden ehemaligen Ländern Hannover und Braunschweig. Daher gehörten die protestantischen Kirchengemeinden der Orte im heutigen Stadtgebiet Wolfsburgs auch zu diesen beiden Landeskirchen. An dieser Zugehörigkeit hat sich bis heute nichts geändert. Grob gesehen gehören die Kirchengemeinden der Innenstadt und des westlichen Stadtgebiets zum [http://www.kirche-wolfsburg.de Kirchenkreis Wolfsburg] innerhalb des Sprengels Hildesheim der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und die Kirchengemeinden des östlichen Stadtgebiets zur Propstei Vorsfelde der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Eine Gemeinde der Evangelisch-reformierten Kirche befindet sich ebenfalls in Wolfsburg sowie die Stadtmission und die Evangelische Gemeinschaft Fallersleben, die zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband gehören (Gemeinschaften innerhalb der Evangelischen Kirche).
- Von Anfang an zogen jedoch auch Katholiken nach Wolfsburg. Sie gehörten alle zum Bistum Hildesheim, das später in Wolfsburg ein eigenes Dekanat errichtete, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch freikirchliche Gemeinden:
- zwei Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten
- die Immanuelgemeinde (Freie evangelische Baptistengemeinde e. V.)
- zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten)
- das Christuszentrum Wolfsburg "Lammburg"
- die Gemeinde Gottes
- eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)
- eine Mennonitengemeinde
- zwei Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche
- eine Freie evangelische Kirche.
Außerdem:
- Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- Jehovas Zeugen
- Neuapostolische Kirche
- Apostelamt Jesu Christi.
- Ein Islamisches Zentrum, das eine große Moschee sowie Sozialräume etc. beherbergt ist zurzeit im Bau und soll 2005 fertiggestellt sein.
Musik:
- [http://www.kirche-wolfsburg.de/musik/index.php Musik im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Wolfsburgs]
- [http://www.wobgospel.de wobGospel.de] repräsentiert die reichhaltige Gospelszene von Wolfsburg und Umgebung u.a. mit Terminen und Gospelchorvorstellungen
Politik
An die Spitze der jungen "Stadt des KdF-Wagens" wurde gemäß Verordnung des Oberpräsidenten der Regierung zu Lüneburg Nr. 145 vom 22. Juni 1938 mit Wirkung vom 1. Juli 1938 Regierungsassessor Dr. Karl Bock als kommissarischer Bürgermeister bestimmt. Auch seine Nachfolger wurden von der Regierung eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentant der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Stadtdirektor bzw. Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Wolfsburg die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.
Bürgermeister bis zur Trennung der Ämter in der Stadtverwaltung 1938-1946
- 1. Juli 1938 - Dezember 1938: Dr. Karl H. Bock, kommissarischer Bürgermeister der "Stadt des KdF-Wagens"
- Dezember 1938 - 1945: Werner Steinecke, Bürgermeister
- 14. Mai 1945 - 30. September 1945: Dr. Felix Laurent, Bürgermeister
- 1. Oktober 1945 - 25. September 1946: Siegfried Zaayenga, Bürgermeister
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1946
- 25. September 1946 - 12. Juni 1947: Werner Kunze, Bürgermeister
- 12. Juni 1947 - 20. Dezember 1948: Karl Hieber, Bürgermeister
- 20. Dezember 1948 - 4. März 1949: Heinrich Heuchling, Bürgermeister
- 4. März 1949 - 21. Juni 1949: Dr. Ulrich Pusch, Staatskommissar
- 21. Juni 1949 - 4. Dezember 1953: Arthur Bransch, Bürgermeister, ab 28. November 1951 Oberbürgermeister
- 4. Dezember 1953 - 17. Dezember 1954: Friedrich Mock, Oberbürgermeister
- 17. Dezember 1954 - 28. April 1958: Arthur Bransch, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 28. April 1958 - 18. September 1961: Dr. Uwe-Jens Nissen, Oberbürgermeister
- 24. Oktober 1961 - 5. Juli 1972: Hugo Bork, Oberbürgermeister
- 5. Juli 1972 - 15. November 1972: Dr. Volkmar Köhler, Oberbürgermeister
- 15. November 1972 - 9. August 1974: Hugo Bork, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 17. September 1974 - 3. November 1976: Helmut Simson, Oberbürgermeister
- 3. November 1976 - 12. November 1986: Rolf Nolting, Oberbürgermeister
- 12. November 1986 - 6. November 1996: Werner Schlimme, Oberbürgermeister
- 6. November 1996 - 30. April 2001: Ingrid Eckel, Oberbürgermeisterin
- 1. Mai 2001 - heute: Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister
Stadtdirektoren und Oberstadtdirektoren 1946 - 2001
- 1. August 1946 - 30. Juni 1950: Dr. Johannes Dahme, Stadtdirektor
- 15. Mai 1950 - 31. Oktober 1951: Dr. Otto Grimm, Stadtdirektor, ab 1. Oktober 1951 Oberstadtdirektor
- 1. Februar 1952 - 9. Mai 1953: Dr. Dr. Walter Wegener, Oberstadtdirektor
- 1. Oktober 1953 - 31. Oktober 1964: Dr. Wolfgang Hesse, Oberstadtdirektor
- 16. Februar 1965 - 11. Oktober 1973: Günter Balk, Oberstadtdirektor
- 23. Januar 1974 - 22. September 1982: Werner Hasselbring, Oberstadtdirektor
- 1. Mai 1983 - 30. April 1995: Prof. Dr. Peter Lamberg, Oberstadtdirektor
- 1. Mai 1995 - 30. April 2001: Rolf Schnellecke, Oberstadtdirektor
Sitzverteilung (47 Sitze)
Wappen
Das Wappen der Stadt Wolfsburg zeigt über grünem Schildfuß, darin silberne Wellenbalken, in Rot eine zweitürmige silberne Burg mit geschlossenem Tor, über den Mauerzinnen schreitend, ein widersehender blau gezungter goldener Wolf. Die Stadtflagge ist grün-weiß.
Das Wappen wurde 1952 durch das Innenministerium des Landes Niedersachsens verliehen, nachdem es bereits 1947 in der Hauptsatzung festgelegt worden war. 1961 wurde es heraldisch verbessert und durch das Regierungspräsidium Lüneburg neu verliehen. Die Symbole Wolf und Burg spiegeln den Namen der Stadt wider ("redendes Wappen") und haben keinen direkten historisch überlieferten Bezug. Die Stadtflagge wurde bereits 1955 eingeführt.
Städtepartnerschaften
Sie Stadt Wolfsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- Durch das westliche Stadtgebiet von Wolfsburg führt die Bundesautobahn A 39, die nördlich der Stadt bei Weyhausen (Landkreis Gifhorn) beginnt und Richtung Süden auf die Autobahn A 2 Braunschweig-Berlin führt.
- Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 188 (Burgdorf-Gardelegen) und B 248 (Braunschweig-Salzwedel), die zum Teil durch die A 39 ersetzt und abgestuft wurde.
- Der "Berliner Ring" stellt eine Art Stadt-Peripherie dar, die die Innenstadt mit einer 4- (teilweise auch 6-)spurigen Straße umgibt und zahlreiche, ebenfalls mehrspurige Abzweigungen z.B. zur A39 oder zur Heinrich-Nordhoff-Straße (Verbindungsstraße zwischen A39 und B188) besitzt. Über den Berliner Ring/Braunschweiger Straße sind alle wichtigen Orte innerhalb Wolfsburgs zu erreichen.
- Der Bahnhof Wolfsburg (künftig: Wolfsburg Hauptbahnhof) liegt an der Bahnlinie Hannover-Stendal-Berlin. Außerdem gibt es den Bahnhof Wolfsburg-Fallersleben, in dessen Nähe die Bahnlinie nach Braunschweig-Göttingen-Frankfurt am Main abzweigt (Weddeler Schleife).
- Die Bahnhöfe Wolfsburg-Vorsfelde an der Stendaler Strecke und Wolfsburg-Ehmen an der Braunschweiger Strecke wurden stillgelegt.
- Bis 2015 soll Wolfsburg überdies an das Regiostadtbahnnetz angeschlossen werden, eine Stadt-/S-Bahn, die die Städte Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter sowie die Region miteinander verbindet.
- Den Öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt Wolfsburg bedienen zahlreiche Buslinien der Wolfsburger_Verkehrs_GmbH (WVG) mit einem Fahrgastsaufkommen von ca. 12,8 Millionen Fahrgästen pro Jahr.
- Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg (befindet sich in Braunschweig) wird größtenteils von Privatfliegern und Firmen (Volkswagen) genutzt, Linienflüge gibt es nicht. Er ist der zweitgrößte Forschungsflughafen Europas.
Medien
- Wolfsburger Allgemeine - WAZ (Tageszeitung)
- Wolfsburger Nachrichten (Tageszeitung)
- Wolfsburger Rundblick (Sonntagszeitung)
- Wolfsburger Kurier (Mittwochs- und Sonntagszeitung)
- indigo Stadtmagazin (erscheint monatlich).
- viseo Stadtmagazin (erscheint vierteljährlich)
- TV38 - Fernsehsender der Region (früher OKTV) mit Hauptsitz und Sendezentrale in Wolfsburg-Westhagen.
- Der Radiosender Hit-Radio Antenne hat ein "Gläsernes Regionalstudio" in der Innenstadt (Poststraße).
Öffentliche Einrichtungen
- Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS)
- Institut für klinische Pathologie
- Institut für klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
Ansässige Unternehmen
Stadtmagazin
Neben der Volkswagen AG haben auch weitere große Unternehmen in Wolfsburg ihren Firmensitz oder betreiben Niederlassungen. Auch heute noch lassen sich zahlreiche Unternehmen in Wolfsburg nieder und werden neue Unternehmen gegründet.
Bildung & Forschung
Bildungseinrichtungen
- 24 Grundschulen
- 5 Hauptschulen
- 2 Integrierte Gesamtschulen
:: davon eine Deutsch-Italienische Gesamtschule
- 5 Realschulen
- 7 Gymnasien
:: darunter das Wolfsburg Kolleg; ein Gymnasium für Erwachsene zum Nachholen des Abiturs
- Die Musikschule der Stadt Wolfsburg ist die Größte der Musikschulen in Wolfsburg. Neben dieser gibt es noch zahlreiche private Musikschulen in Wolfsburg.
- Das Bildungszentrum Wolfsburg gGmbH mit Volkshochschule und Berufsbildungsstätte bietet unterschiedliche Kurse wie Sprachkurse, EDV-Kurse sowie kulturelle Bildung an.
- 3 Berufsbildende Schulen
:: BBS I (Fachrichtung: Wirtschaft/Verwaltung und Gesundheit)
:::: BBS I Schachtweg, Stadtmitte
:::: BBS I Schreberstraße, Hellwinkel
:: BBS 2 (Fachrichtung: gewerblich-technisch)
:::: BBS 2 Kleiststraße, Stadtmitte
:::: BBS 2 Dieselstraße, Reislingen
:: BBS Anne-Marie Tausch, Bonhoefferstraße, Detmerode (Fachrichtung: Erziehung, Pflege und Therapie)
- Forum Gesundheit (ehem. "Bauhof")
- Evangelische Familienbildungsstätte (FABI)
Hochschulen
- Seit 1988 befindet sich in Wolfsburg ein weiterer Standort der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, die 1971 durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschule Wolfenbüttel mit der Höheren Fachschule für Sozialarbeit des Landes Niedersachsen entstand. Die sonstigen Standorte des Fachhochschule sind Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter. Die Hochschule wird im Jahre 2005 für 25 Millionen € erweitert, da stets ein erheblicher Bewerberüberhang besteht.
:: Fachbereich für Fahrzeug-, Produktions- und Verfahrenstechnik, FbP
:: Fachbereich für Gesundheitswesen, FbG
:: Fachbereich für Wirtschaft, FbW
- Institute der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel in Wolfsburg:
:: Institut für Fahrzeugbau Wolfsburg
:: Institut für Recycling
:: Institut für Industrieinformatik
:: Wolfsburger Institut zur Betriebs- und Unternehmensentwicklung e.V.
Salzgitter
- Die AutoUni ist eine unternehmenseigene Bildungseinrichtung der Volkswagen AG (VW) in der Stadt Wolfsburg. Sie wurde 2002 gegründet, die Eröffnung ist für 2005 geplant. Angeboten werden sollen vorerst Bildungsprogramme für Postgraduierte, bis 2008 ausschließlich für Angehörige des VW-Konzerns.
:: Fachbereich für "Mobilität"
:: Fachbereich für "Nachhaltigkeit"
:: Fachbereich für "Gesundheit"
:: Fachbereich "Führung und Dienstleistung"
Forschung & Institute
- Institut für klinische Pathologie
- Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS)
- Institut für klinische Chemie, Laboratoriums- und Transfusionsmedizin
- Das Klinkum der Stadt Wolfsburg ist das akademische Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen und eines der größten in ganz Niedersachsen; es besitzt einen Einzugsradius von mehr als 180.000 Menschen in der Region.
Im Jahre 2003 haben über 26.000 (Tendenz steigend) Menschen an Wolfsburger Schulen und Instituten gelernt und studiert.
Freizeit & Sport
Freizeit
- Das größte (nord)deutsche Wellenbad, das [http://www.badeland-wolfsburg.de/ BadeLand], befindet sich im Allerpark.
- Die Autostadt, ein Themenpark rund um das Thema Auto und Maschine, befindet sich nördlich des Mittellandkanals, unweit vom Hauptbahnhof und der Innenstadt.
- Im Allerpark gibt es die einzige Sechs-Mast Wasserski-Anlage Europas im sogenannten "Arena-See".
- Wolfsburg besitzt viele Stadtparks, wie zum Beispiel den Schlosspark, den Klieversberg, den Allerpark, den Schillerteich-Park. Alle Parks laden zum Joggen und teils auch zum Cross-Golfen ein. Insgesamt sind die öffentlichen Parkanlagen in Wolfsburg doppelt so groß wie der Central Park in New York.
- Das "Zentrum Junge Kultur" im ehemaligen Hallenbad Schachtweg bietet (ab 2005) ebenso wie das "Schlachthaus" (Eröffnung Mitte 2005) jungen Musikern Proberäume und anderen Kulturtätigen Räume und Platz zum Schaffen.
- Darüber hinaus gibt es in Wolfsburg mehrere Theater (siehe unten), viele Museen, Reitanlagen, Sportplätze, Jugendzentren, Stadien etc.
- Das sportliche Angebot wird noch weiter steigen, wenn die neue Multifunktions-Arena für die Grizzly Adams fertiggestellt ist.
- Luftsport: [http://www.aeroclub-wolfsburg.de Aero Club Wolfsburg e.V.]
Sport
Wolfsburg ist in den ersten Ligen unter anderen durch die Herren-Fußballmannschaft des VfL Wolfsburg (Fußball-Bundesliga) und die Wolfsburg Honeybees (Cheerleading) vertreten. Jeweils in der zweiten Bundesliga spielen die Damen-Fußballmannschaft des VfL Wolfsburg (Fußball-Bundesliga (Frauen)) und die Eishockeymannschaft der Grizzly Adams (2. Eishockey-Bundesliga).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater und Veranstaltungszentren
- Das Theater Wolfsburg wurde 1973 eröffnet. Der Architekt war Hans Scharoun und es bietet im Zuschauerraum 777 Plätze bei Musiktheater und 833 Plätze im Schauspiel.
- Wolfsburger Figurentheater Compagnie in der Bollmohr-Scheune in Wolfsburg-Heßlingen
- Das Galerie Theater, ebenfalls in Wolfsburg-Heßlingen
- CongressPark
- Schlachthaus im Gewerbegebiet Ost
Museen
Zu der Übersicht mit den Museen in Wolfsburg
Bauwerke und Einkaufsmöglichkeiten
Museen in Wolfsburg
- Die Wolfsburg, ein Weserrenaissance-Schloss aus dem 13. Jahrhundert, erstmals erwähnt 1302 als Sitz des Adelsgeschlechts derer von Bartensleben, gab der Stadt ihren Namen. Das Schloss gehört seit 1961 der Stadt und beheimatet das Stadtmuseum, die Städtische Galerie, den [http://www.kunstverein-wolfsburg.de/aktuell/ Kunstverein] und das Institut Heidersberger mit wechselnden Ausstellungen. Die im 18. Jahrhundert in den Besitz der preußischen Adelsfamilie von der Schulenburg gekommene Anlage ist das älteste und kunsthistorische bedeutendste Bauwerk. Es gilt daher als Wahrzeichen der Stadt.
- Die Burg Neuhaus im Stadtteil Neuhaus ist eine mittelalterliche Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich seit 1981 im Besitz der Stadt.
- Im Stadtteil Fallersleben befindet sich das Schloss Fallersleben, ein 1551 fertiggestelltes Schloss, das Witwensitz der Herzogin Clara zu Gifhorn war. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Altstadt von Fallersleben und beheimatet seit 1991 das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum. Ferner lohnt dort auch das Alte Brauhaus einen Besuch.
- Neben diesen historischen Bauwerken gibt es noch zahlreiche alte Kirchen in den historischen Stadtteilen. Sehenswert sind aber auch einige neu erbauten Kirchen, darunter die Heilig-Geist-Kirche im Stadtteil Klieversberg und die Stephanuskirche im Stadtteil Detmerode, die beide, ebenso wie das Alvar-Aalto-Kulturhaus mit Bibliothek von dem finnischen Architekten Alvar Aalto erbaut wurden. Auch der berühmte Architekt Hans Scharoun wirkte in Wolfsburg. Er erbaute das städtische Theater.
Hans Scharoun
- In der Innenstadt wurde 1980 die bis dahin noch befahrbare Porschestraße zur Fußgängerzone umgewandelt und damit eine moderne City einer Großstadt geschaffen. Sie teilt den Haupteinkaufsbereich der Innenstadt in drei Teile: Porschestraße-Nord, -Mitte und -Süd. Die Porschestraße-Mitte ist vor allem durch seine Wasserlandschaft und die vielen Sitzgelegenheiten ein reizvoller Ort um sich beim Einkauf ein wenig zu entspannen. Auch die 2001 fertig gestellte Einkaufspassage "City-Galerie" mit 95 Geschäften befindet sich in diesem Abschnitt der Fußgängerzone.
- 1990 wurde der Südkopf ausgebaut, wobei die Einkaufspassage "Südkopf-Center" (von den Wolfsburgern aufgrund der Form auch "Schiff" genannt) entstand. Am Südkopf befindet sich auch die Wolfsburger "Kulturmeile", bestehend aus Theater, CongressPark (ehem. Stadthalle), Planetarium, Alvar-Aalto-Kulturhaus (mit Stadtbibliothek) und dem 1994 eröffneten Kunstmuseum.
- Unweit der Fußgängerzone befinden sich auch die beiden Hauptkirchen der Stadt, die evangelische Christuskirche und die katholische St.-Christophorus-Kirche.
- Neben der Innenstadt sind auch die Stadtteile Fallersleben und Vorsfelde als Einkaufsmöglichkeit zu erwähnen, wobei diese vor allem durch ihre historische Altstadt einen (Einkaufs-)Bummel wert sind.
Vorsfelde]
- In Wolfsburg wurden im Jahre 2000 die Autostadt (nördlich des Mittellandkanals) und das CinemaxX eröffnet, 2002 die neue Volkswagen-Arena gegenüber der Autostadt.
- Neben der Volkswagen-Arena liegen der "Eispalast", das Heimatstadion der "Grizzly Adams" EHC Wolfsburg, das "BadeLand" und der Allersee im "Allerpark".
- In absehbarer Zeit wird im Stadtteil Kästorf der "Themenpark Landleben" mit einem historischen niedersächsischen Dorf und Gastronomie eröffnet.
- Vom 23. April bis zum 10. Oktober 2004 fand in der Stadt Wolfsburg die zweite Niedersächsische Landesgartenschau statt.
- Im November 2005 wurde das phæno eröffnet, ein Science-Center wie es auch in Bremen zu finden ist. Der archektonisch außergewöhnliche Bau entstand nach den Plänen von Zaha Hadid. Auf fast 7.000 qm Ausstellungsfläche sind 250 Experimentierstationen aufgebaut, die naturwissenschaftliche Phänomene erlebbar machen. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 60 Millionen Euro.
Kirchenbau in Wolfsburg
Wolfsburg selbst kann man als „Museum der modernen Architektur“ bezeichnen und damit auch als „Museum modernen Kirchenbaus“. Hier sind seit den 1950er Jahren viele Kirchen entstanden, von den unterschiedlichsten Architekten entworfen.
Aber auch alte Kirchen sind in Wolfsburg reichlich zu finden, da auf dem Gebiet der heutigen Stadt Wolfsburg früher schon zahlreiche Dörfer und Kleinstädte existierten, die heute Teile dieser modernen Großstadt sind. Die folgende Auflistung zeigt eine Übersicht aller bekannten Kirchen in Wolfsburg.
Moderne Kirchen:
Zaha Hadid]
Historische Kirchen:
Regelmäßige Veranstaltungen
- Saisonbedingt: Eishockey Grizzly Adams Wolfsburg (DEL) im Eispalast, und Fußball-Bundesliga in der Volkswagen-Arena
- April/Mai: Movimentos - Internationales Tanzfestival im KraftWerk / Autostadt
- Mai:
- Schützen- und Volksfest im Allerpark (jedesmal ca. 450.000 Besucher)
- alle zwei Jahre die Drömling-Messe auf dem Bürgerplatz und im Schützenhaus Vorsfelde
- Juni: Internationale Sommerbühne Schloss Wolfsburg
- Juni/Juli: GartenRomantik am Schloss Wolfsburg
- August:
- Altstadtfest in der Altstadt Fallersleben
- Eberfest in der Altstadt Vorsfelde
- September:
- Ritterspiele und Zunftmarkt am Schloss Wolfsburg
- Wolfsburg open am Schloss Wolfsburg - Festival junger Kultur
- Oktober:
- Herbstmarkt der Kunsthandwerker auf Burg Neuhaus
- Alle zwei Jahre die IZB (Internationale Zulieferer Börse), die größte Automobilzulieferer Börse Europas (2004 aus Platzmangel im CongressPark erstmals im Allerpark)
- Alle zwei Jahre die Wolfsburger Messe, eine Messe der Wolfsburger Wirtschaft mit ca. 40.000 Besuchern im CongressPark
- Dezember: Weihnachtsmarkt im Schloss Wolfsburg und verschiedenen Plätzen in der Stadt
Kulinarische Spezialitäten
Die bekannteste Speise aus Wolfsburg ist die VW-Currywurst. Das beliebte Werksessen der Wolfsburger ist die nach einem Rezept der Volkswagen-eigenen Wirtschaftsbetriebe zubereitete Currywurst bzw. die dazugehörige (typischerweise warme) Currysauce. Täglich wandern Tausende davon über die Theken der Kantinen. Die große Beliebtheit von Wurst und Sauce haben mittlerweile dazu geführt, dass man sie auch außerhalb von Volkswagen käuflich erwerben kann.
Vereine und Verbände
Wolfsburg bietet außerordentlich viele und vielfältige Sportvereine. Aber auch sonstige Vereine verschiedenster Art sind in Wolfsburg anzutreffen.
Sonstiges
- Das "Istituto Italiano di Cultura" ist eine Abteilung der Italienischen Konsularagentur in Wolfsburg und beteiligt sich mit Konzerten, Ausstellungen und Seminaren am kulturellen Leben dieser Stadt.
Ehrenbürger
Folgenden Personen hat die Stadt Wolfsburg das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- Dr. Volkmar Köhler, führender Kulturpolitiker im Rat der Stadt
- Helmut Simson, Ratsherr, Niedersächsischer Landtagsabgeordneter
- 1955: Prof. Heinrich Nordhoff ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagenwerk GmbH Wolfsburg
- 1955: Dr. Willi Wolf, erster Wolfsburger Arzt
- 1965: Otto Wolgast (Wolfsburg-Fallersleben) -
- 1965: Fritz Weiberg (Wolfsburg-Vorsfelde) -
- 1971: Max Valentin, ehem. Bürgermeister Vorsfeldes (Wolfsburg-Vorsfelde) -
- 1977: Hugo Bork, Oberbürgermeister a. D.
- 1977: Prälat Antonius Holling
- 1977: Dr. Carl H. Hahn, ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG
- 1977: Werner Schlimme, Oberbürgermeister a. D.
- 1977: Walter Hiller, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG
- 1981: Günther Graf von der Schulenburg
- 2001: Käthe Schmidt
- 2002: Dr. Ferdinand Piëch, ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG
- 2003: Heinrich Heidersberger, Wolfsburger Künstler und Fotograf
" - " = Diese Ehrenbürger wurden von Gemeinden ernannt, die zu dieser Zeit noch nicht zur Stadt Wolfsburg gehörten sondern selbständig waren.
Persönlichkeiten
- Hans von Bartensleben (Hans der Reiche, 1512-1583) Glaubensschlichter, Schlossbaumeister, Armenstifter.
- Gebhard Werner Graf von der Schulenburg (1722-1788) Hofmarschall am preußischen Hofe unter Friedrich dem Großen, Begründer der Wolfsburger Linie der Grafen von der Schulenburg. Geboren und aufgewachsen auf der Wolfsburg im heutigen Stadtteil Alt-Wolfsburg.
- Hoffmann von Fallersleben, bürgerlich August Heinrich Hoffmann (1798-1874) Germanist, Sprachforscher, Bibliothekar, (Lieder-) Dichter ("Das Lied der Deutschen"). Geboren und aufgewachsen im heutigen Stadtteil Fallersleben.
- Heinrich Büssing (1843-1929) Fahrzeugkonstrukteur, Großunternehmer. Geboren und aufgewachsen im heutigen im Stadtteil Nordsteimke.
- Heinrich Nordhoff (1899-1968) Unternehmer, erster Generaldirektor des Volkswagenwerkes
- Heinrich Heidersberger ( - 1906) Künstler, Fotograf, Ehrenbürger
- Dorothea Chabert ( - 1931) Künstlerin
- Bernhard Mattes ( - 1956) Unternehmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. Geboren in Wolfsburg.
- Wolfgang Müller ( - 1957) Künstler, Musiker, Autor. Geboren in Wolfsburg.
- Ingolf Viereck ( - 1962) Politiker, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, Ratsherr, ehem. Bürgermeister. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
- Prof. Dr. Markus Karp ( - 1966) Politiker, Ratsherr, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
- Roy Präger ( - 1971) Fußballspieler
- Heidi Schmidt ( - 1972) Schriftstellerin, Kinderbuchautorin. Geboren in Wolfsburg.
- Krzysztof Nowak (1975-2005) Fußballspieler, Begründer der Krzysztof-Nowak-Stiftung
- Katja Giammona ( - 1975) Schauspielerin. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
- Graziella de Santis ( - 1976) Schauspielerin. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
- Walter Hiller Politiker, ehemaliger niedersächsischer Sozialminister, ehemaliger Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzender der Volkswagen AG
- Joachim Franz Extremsportler. Geboren und aufgewachsen in Wolfsburg.
- Oomph! Rockband mit Charterfolgen. Gegründet 1989 in Wolfsburg.
- Seventh Avenue Metal-Band. Gegründet 1989 in Wolfsburg.
Literatur
Siehe: Wolfsburg/Literatur
Weblinks
- [http://www.wolfsburg.de Offizieller Internetauftritt]
- [http://www.wolfsburg.de/verwaltung/kommunikation/publikationen/film/ Imagefilm der Stadt (M. Augustin / Lars Förster (C) Stadt Wolfsburg 2001)]
- [http://www.mpunkt-wolfsburg.de MPunkt Tourismus & Mobilitätszentrale Wolfsburg]
- [http://www.home.wolfsburg.de/prowaznik/Panoneu.htm 360°Panoramabilder von Wolfsburg]
- [http://www.home.wolfsburg.de/gseife Fotos von Wolfsburg]
- [http://www.Wolfsburg-Citytour.de Wolfsburg Citytour]
- [http://www.zeit.de/online/2005/39/ZEIT_geschichte_3_Werk-Stadt_Assheuer?page=all "Die Werk-Stadt"] (Die Zeit Geschichte)
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Kategorie:Ort in Niedersachsen
ja:ヴォルフスブルク
NiedersachsenSiehe auch Portal Niedersachsen.
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Niedersachsen liegt in Norddeutschland und ist flächenmäßig nach Bayern das zweitgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland. Landeshauptstadt ist Hannover.
Geografie
Räumliche Lage
Niedersachsen hat im Norden eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee und den Unterlauf der Elbe. Ausgenommen hiervon ist das Amt Neuhaus, das rechts der Elbe liegt. Im Südosten wird es durch den Harz, ein deutsches Mittelgebirge, begrenzt. Ein Großteil des Landes gehört zur Norddeutschen Tiefebene. Im Nordosten Niedersachsens erstreckt sich die Lüneburger Heide. Während dort ärmere Sandböden (Heide und Geest) dominieren, finden sich im Osten und Südosten in der Hildesheimer Börde mithin die besten Böden Deutschlands. Unter diesen Voraussetzungen (lehm- und sandhaltigen Böden) ist das Land landwirtschaftlich gut erschlossen.
Die Flüsse Aller, Weser, Ems und Elbe prägen Niedersachsen.
Der höchste Berg ist der Wurmberg (971 m) im Harz. Für weitere Berge siehe: Liste der Berge und Erhebungen in Niedersachsen
Nachbarländer
Angrenzende Bundesländer sind Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bremen. Kein anderes deutsches Bundesland hat mehr Nachbar-Bundesländer.
Niedersachsen hat eine Außengrenze zu den Niederlanden und Anteil an der deutschen Nordseeküste.
Geschichte
Niedersachsen ist nach dem Zweiten Weltkrieg als Land neu gegründet worden, nachdem es ein Teil der britischen Besatzungszone war. Es entstand aus den ehemaligen Territorien des Königreichs Hannover (1866 bis 1946 preußische Provinz Hannover, 1946 Land Hannover), des Großherzogtums Oldenburg, des Herzogtums Braunschweig und des Fürstentums Schaumburg-Lippe.
Der Name "Niedersachsen" als Regionsbezeichnung ist jedoch schon sehr viel älter; Name und Wappen des neuen Bundeslandes greifen auf den Volksstamm der Sachsen zurück, dessen Siedlungsraum etwa dem heutigen Niedersachsen und einigen angrenzenden Gebieten entsprach. Der Zusatz "Nieder-" stammt bereits aus dem Mittelalter (Niedersächsischer Reichskreis) und unterschied das alte Sachsenland von den später aus dynastischen Gründen "(Ober-)Sachsen" genannten mitteldeutschen Fürstentümern (siehe Freistaat Sachsen).
Geschichtlich besteht eine enge, durch die Personalunion des 18. Jahrhunderts begründete Bindung insbesondere Hannovers an das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Das "Lied der Niedersachsen" (Niedersachsenlied) wird als Landeshymne angesehen.
Am 1. Juni 1993 tritt die neue Verfassung des Landes in Kraft, die die "Vorläufige Niedersächsische Verfassung" von 1951 ablöst. Sie ermöglicht erstmals Volksbegehren und Volksentscheide und verankert den Umweltschutz als Staatsgrundsatz.
Nach einem Bürgerentscheid 1993 wurde das ehemals hannoversche Amt Neuhaus mit den damaligen Gemeinden Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus (Elbe), Stapel, Sückau, Sumte und Tripkau sowie die Ortsteile Neu Bleckede, Neu Wendischthun und Stiepelse der Gemeinde Teldau und das historisch-hannoversche Gebiet im Forstrevier Bohldamm in der Gemeinde Garlitz vom Land Mecklenburg-Vorpommern zum Land Niedersachsen ausgegliedert und als neue Gemeinde Amt Neuhaus dem Landkreis Lüneburg angegliedert.
Zum 1. Januar 2005 wurden die vier Regierungsbezirke, aus denen Niedersachsen bis dato bestand, aufgelöst. Dies waren die Regierungsbezirke Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems.
Politik
Weser-Ems]]
Bei den Landtagswahlen am 2. Februar 2003 erlitt die SPD eine schwere Niederlage und verlor ihre Regierungsmehrheit. Wahlsieger war die CDU, die mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff den Ministerpräsidenten in einer Koalition mit der FDP stellte.
Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen seit 1946:
Wahlergebnisse und Landesregierungen seit 1947.
Im Bundesrat hat Niedersachsen sechs Stimmen, die höchst mögliche Anzahl, ebenso wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.
Verwaltung
Verwaltungsreform
Zum 1. Januar 2005 wurden die bisher existierenden Regierungsbezirke aufgelöst. Mittelfristig (vermutlich 2008) wird in Niedersachsen wohl eine Kreisgebietsreform durchgeführt werden, in deren Verlauf die zum Teil sehr überschuldeten Landkreise zusammengelegt werden. Die Kreisgrenzen werden sich dabei voraussichtlich an den Grenzen der niedersächsischen Landschaftsverbände orientieren. Zurzeit bestehen in vielen Gemeinden Fusionspläne mit Nachbargemeinden.
Siehe hierzu auch im Artikel über den Landkreis Lüchow-Dannenberg
Verwaltungsgliederung
Landkreise
Niedersachsen besteht zur Zeit aus folgenden Landkreisen (in Klammern die Autokennzeichen):
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Kreisfreie Städte
# 18px Braunschweig (BS)
# 18px Delmenhorst (DEL)
# 18px Emden (EMD)
# 18px Oldenburg (Oldb) (OL)
# 18px Osnabrück (OS)
# 18px Salzgitter (SZ)
# 18px Wilhelmshaven (WHV)
# 18px Wolfsburg (WOB)
Größte Städte
weitere Artikel
Niedersächsische Europapolitik
Wirtschaft
Das industrielle Zentrum Niedersachsens befindet sich im Raum Hannover-Braunschweig/Wolfsburg mit mehreren Automobilwerken, darunter dem Hauptwerk von Volkswagen in Wolfsburg, und der in Peine und Salzgitter ansässigen Stahlindustrie. Braunschweig ist außerdem ein bedeutender Wissenschaftsstandort.
Das Emsland, die Lüneburger Heide und Teile der Küstenregion gehören dagegen seit langem zu den strukturschwachen Räumen. Es gibt inzwischen eine Anzahl von Projekten, um die wirtschaftliche Lage in diesen Gebieten zu verbessern. Dazu gehören:
- Die aus Mitteln der örtlichen Wirtschaft mitfinanzierte Emslandautobahn A 31, die von Ostfriesland durch das Emsland nach Bottrop ins westliche Ruhrgebiet führt.
- Die Küstenautobahn A 22, die von Schleswig-Holstein durch den geplanten Elbtunnel bei Stade und den Wesertunnel bei Dedesdorf zur A 29 bei Oldenburg führen soll
- Mehrere Ethen-Pipelines, die die Chemiestandorte in Nordrhein-Westfalen mit denen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein verbinden sollen und in Niedersachsen insbesondere den Produktionsstandorten Stade und Wilhelmshaven zu Gute kommen werden
- Der Containerhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven, der als einziger deutscher Seehafen auch von den größten Containerschiffen künftiger Generationen angelaufen werden können wird.
Die Landwirtschaft findet in Niedersachsen sehr unterschiedliche Bedingungen vor. Die Böden in der Hildesheimer Börde und zwischen Harz und Mittellandkanal zeichnen sich durch sehr hohe Bodenzahlen aus und eignen sich besonders für den Anbau von Zuckerrüben und Getreide. In der Lüneburger Heide ist der Boden karg, Hauptprodukte sind Kartoffeln und als Spezialität Spargel. In den Marschgebieten an der Küste dominiert hingegen die Viehzucht.
Neben Getreide werden Raps, Zuckerrüben, Salat (speziell Eisbergsalat), Kohl, Möhren (Mohrrüben, Karotten) und dank des sandhaltigen Bodens Spargel in Teilen des Landes angebaut. Bekannt ist auch die niedersächsische Grünkohlkultur (in südöstlichen Regionen auch als Braunkohl bekannt). Neben dem Gemüseanbau und der Viehzucht ist der Obstanbau (speziell im Norden) ein wichtiger Wirtschaftszweig.
An der Küste spielt die Hafenwirtschaft eine bedeutende Rolle, während die Bedeutung des Schiffbaus abgenommen hat.
In vielen Teilen Niedersachsens gibt es Tourismus, vor allem in den alten Feriengebieten des Harzes, der Lüneburger Heide und der Küstenregion mit ihren Inseln und Seebädern.
Die Bundeswehr wird auch künftig ein wichtiger Arbeitgeber in Niedersachsen sein. Mit über 55.000 Soldaten und zivilen Beschäftigten wird Niedersachsen nach der geplanten Bundeswehrreduzierung das Bundesland mit der größten Zahl von Bundeswehrbediensteten sein.
An drei Standorten in Niedersachsen finden sich in Betrieb befindliche Atomkraftwerke, bei Lingen, bei Grohnde und bei Nordenham.
Wissenschaft
Bedeutende wissenschaftliche Standorte sind Göttingen, Braunschweig und Hannover.
Kleinere wissenschaftliche Einrichtungen sind die Universität Osnabrück, die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg in Oldenburg, die Technische Universität Clausthal, die Universität Lüneburg und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.
Die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven ist die größte Fachhochschule des Landes.
Siehe auch: Liste von wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen
[http://www.mwk.niedersachsen.de/master/C732_L20_D0.html Die Website des niedersächsischen Minesteriums für Wissenschaft und Kultur]
Bevölkerung
Die historisch angestammte Bevölkerung setzt sich aus Niedersachsen und Friesen zusammen. Hinzu kommt eine vielzahl aus ganz Deutschland zugewanderter Personen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Niedersachsen eines der Hauptansiedlungsgebiete für Heimatvertriebene aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland. Durch die vielen Industriebetriebe im Raum Hannover-Braunschweig-Salzgitter-Wolfsburg entstand während des Wirtschaftswunders ein hoher Bedarf an Arbeitskräften, weswegen man viele Gastarbeiter aus Italien, Spanien und der Türkei anwarb, die häufig in Niedersachsen blieben. Seit dem Ende des kalten Krieges kamen viele Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Polen ins Land.
Sprache
In Niedersachsen werden Hochdeutsch, Friesisch (Saterfriesisch) und verschiedene Formen des Plattdeutschen gesprochen. Diese niederdeutschen Sprachformen werden heutzutage im Oldenburger Land, in Ostfriesland, im Emsland, in der Wümmeniederung, der Lüneburger Heide und an der Waterkant (Nordseeküste) verwendet. Dialekte des Ostfälischen werden noch in geringem Maße im Weserbergland, im Braunschweiger Land und im Eichsfeld gesprochen. Die Aussprache des Hochdeutschen in der Umgebung von Hannover gilt allgemein als vorbildlich, weil der Schriftsprache am nächsten (das Plattdeutsche ist dort schon seit längerer Zeit verschwunden). Jedoch besitzt die Sprache auch dort eine ortseigene Färbung. Amtssprachen sind Hochdeutsch und seit der Unterzeichnung der europäischen Sprachencharta auch Plattdeutsch und Saterfriesisch.
Besonders lebendig ist das Plattdeutsche noch in Ostfriesland. Plattdeutsch hat sich hier unabhängig von anderen niederdeutschen (genauer: niedersächsischen) Dialekten entwickelt und zeigt große Verbindung mit dem Niederländischen und dem Friesischen, das in Ostfriesland aber seit dem 18. Jahrhundert durch das Niederdeutsche verdrängt wurde. Die Anzahl der Sprecher des Niederdeutschen ist in Ostfriesland mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung besonders hoch, insgesamt sprechen und verstehen etwa 40% der niedersächsischen Bevölkerung den traditionellen Dialekt ihrer Region, wobei ein starkes Stadt-Land-Gefälle festzustellen ist.
Siehe auch: Sprachen und Dialekte in Niedersachsen
Küche/Essen
Siehe unter Niedersächsische Küche
Kunstgeschichte
Baugeschichtlich bedeutsam in Niedersachsen war die Epoche der Renaissance, die sich in vielen Bauten im Stil der Weserrenaissance widerspiegelt. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Gärten in Herrenhausen (Hannover) - die einzig erhaltenen und nie veränderten Barockgärten der Welt.
Tourismus
Anziehungspunkte für den Fremdenverkehr sind die Nordseeküste, der Harz, Hannover, Braunschweig, Lüneburg, Wolfsburg mit der Autostadt, das Eichsfeld, das Weserbergland und das Leinebergland, Ostfriesland, die Lüneburger Heide, die Wümmeniederung, das Steinhuder Meer, der Dümmer, das Alte Land, das Elbetal und die Flüsse Aller, Leine, Hunte, Wümme und Weser. Das Brauchtum umfasst unter anderem das Grünkohlessen und Schützenfeste.
Regionen
Siehe auch: Niedersächsische Verfassung, Liste der Orte in Niedersachsen
Verbände in Niedersachsen
- Niedersächsischer Fußball-Verband
- Niedersächsischer Volleyballverband
- Niedersächsischer Sportschützenverband
- Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Niedersachsen
- Landesverband Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden im Nordwesten Niedersachsens
- Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V.
Persönlichkeiten
Träger der Niedersächsischen Landesmedaille
Diese Liste ist nicht vollständig.
- Johannes Lilje (1899-1977), Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof
- Josef Homeyer ( - 1929), Bischof
Söhne und Töchter Niedersachsens
- Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1726), Universalgenie
- Adolph Freiherr Knigge (1752-1796), Schriftsteller
- Ernst August I. (1771-1851), König von Hannover
- Carl Friedrich Gauß (1777-1855), Mathematiker und Astronom
- Johann Gerhard Oncken (1800 - 1884), Begründer der deutschen und kontinentaleuropäischen Baptistengemeinden, heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden
- Georg Ferdinand Howaldt (1802-1883), Goldschmied, Bildhauer und Erzgießer in Braunschweig
- Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899), Naturwissenschaftler
- Werner von Siemens (1816-1892), Erfinder und Unternehmer
- Rudolf von Bennigsen (1824-1902), liberaler Politiker
- Wilhelm Raabe (1831-1919), Schriftsteller
- Wilhelm Busch (1832-1908), Zeichner und Autor von Bildergeschichten
- Adolf Breymann (1839-1878), Bildhauer
- Hermann Heinrich Howaldt (1841-1891), Bildhauer, Erzgießer und Kupfertreiber in Braunschweig
- Robert Koch (1843-1910), Arzt und Bakteriologe
- Hermann Löns (1866-1914), Dichter
- Paula Modersohn-Becker (1876-1907), Malerin
- Otto Hahn (1879-1968), Chemiker, Nobelpreis-Träger
- Kurt Schwitters (1887-1948), Maler und Dichter
- Hinrich Wilhelm Kopf (1893-1961), erster Ministerpräsident von Niedersachsen
- Ernst August Prinz von Hannover (geb. 1954), Oberhaupt des ehemals königlichen Hauses Hannover
- August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), Germanist, Sprachforscher und deutscher Liederdichter
Literatur
- Fritz Mielert: Du schönes Niedersachsen. (3 Bände; Teil 1: Hannover, Oldenburg, Bremen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Hessen (nördl. Kassel); Teil 2: Lübeck, Mecklenburg, Lauenburg, Vorpommern mit Rügen, Usedom und Wollin; Teil 3: Hamburg, Schleswig-Holstein.). Johann Georg Holzwarth/Carl Schünemann. Bad Rothenfelde/Bremen. 1921 - 1923
- Kleine Niedersächsische Literaturgeschichte in drei Bänden Von Dichterfürsten und anderen Poeten. Herausgegeben von Dirck Linck (III), Jürgen Peters (I-III) und Wilhelm Heinrich Pott (I+II). Mit Register und Literaturverzeichnis. Gebunden. 8°.
Band I. Zweiunddreißig Portraits von Roswitha von Gandersheim bis Johann Peter Eckermann. 256 Seiten. 38 Abb. ISBN 3927715298 (1993)
Band II. Siebenunddreißig Portraits von Stendhal bis Arno Schmidt. 288 Seiten. 40 Abb. ISBN 392771531X (1994)
Band III. Fünfundvierzig Portraits von Arno Schmidt bis Hans Pleschinski. Mit Fotografien von Isolde Ohlbaum, Brigitte Friedrich u.a. 336 Seiten. 60 Abb. ISBN 3927715301 (1996)
»Geschichten, gesetzt aus Poetenleben, wissenschaftlich fundiert und erzählerisch aufbereitet zu einer Geschichte von Lebenden.« (NDR, Wolfgang Hausmann)
Weblinks
- [http://www.niedersachsen.de/ www.niedersachsen.de] - Offizielle Seite
- [http://www.niedersachsennavigator.de/ www.niedersachsennavigator.de] - Kartenserver des Landes, vom Flurstück bis zur Übersichtskarte
- [http://www.sachsengeschichte.de/ www.sachsengeschichte.de] - Geschichte der Niedersachsen und des Sachsennamens
- [http://www.koenigreich-hannover.de/ www.koenigreich-hannover.de] - Geschichte d. Landes Hannover
- [http://194.95.154.20/abacus/nds.htm Niedersächsische Bibliographie online] Datenbank der Niedersächsischen Landesbibliothek mit 75.000 Büchern und Aufsätzen zum Thema "Niedersachsen" in allen Aspekten
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als:Niedersachsen
ja:ニーダーザクセン州
ko:니더작센 주
simple:Lower Saxony
Kreisfreie StadtDie kreisfreie Stadt (in Baden-Württemberg als Stadtkreis bezeichnet) ist eine kommunale Gebietskörperschaft, die nach dem Kommunalrecht Deutschlands ihre Aufgaben in eigener Zuständigkeit erledigt. In der Regel handelt es sich dabei um Großstädte, also Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern oder größere Mittelstädte.
Allerdings gibt es in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auch Großstädte, die nicht kreisfrei sind, z.B. Hildesheim, Moers, Neuss, Recklinghausen, Reutlingen oder Witten und im Gegensatz dazu in Bayern und Rheinland-Pfalz Stadtkreise bzw. kreisfreie Städte, die weniger als 50.000 Einwohner haben.
Die kleinste kreisfreie Stadt in Deutschland ist Zweibrücken in Rheinland-Pfalz mit rund 38.000 Einwohnern (2004), der größte Stadtkreis die bayerische Landeshauptstadt München mit 1,3 Millionen Einwohnern. Berlin und Hamburg sind zwar größer, aber nicht kreisfreie Städte, sondern Stadtstaaten. Der Stadtstaat Bremen besteht sogar aus 2 Stadtkreisen, nämlich der Stadt Bremen und der ca. 60 km nördlich gelegenen Seestadt Bremerhaven.
Derzeit wird im Landkreis Lüchow-Dannenberg diskutiert, sich in eine kreisfreie Gemeinde umzuwandeln. Dies wäre in der Bundesrepublik einmalig.
Historische Entwicklung
Preußen
Bei der 1816 erfolgten Gliederung Preußens in Landkreise wurden die Provinzhauptstädte Aachen, Breslau, Danzig, Düsseldorf, Erfurt, Halle, Königsberg, Magdeburg, Minden, Münster, Posen, Potsdam und Stettin als Stadtkreise der unmittelbaren Kontrolle der Provinzregierung unterstellt.
Seine Kreisfreiheit verlor Minden bereits 1817 schon wieder, ebenso 1820 auch Düsseldorf und Erfurt, die wieder in die jeweiligen Landkreise eingegliedert wurden.
Nach der Annexion des Königsreiches Hannover, des Kurfürstentums Hessen-Kassel und des Herzogtums Nassau im Jahre 1866 wurden die ehemaligen Hauptstädte dieser Staaten, Hannover, Kassel und Wiesbaden, als Stadtkreise übernommen.
Durch das starke Wachstum der Städte infolge der Industrialisierung wurde die Forderung an die Adresse der preußischen Regierung nach einer Neugliederung der Landkreise und der Bildung von Stadtkreisen immer lauter. Waren Barmen und Elberfeld, die 1861 Stadtkreise wurden, noch als Ausnahmefall charakterisiert worden, so musste die Regierung 1872 offiziell der Neugliederung von Stadtkreisen zustimmen. Düsseldorf, Erfurt, Köln und Krefeld waren die ersten Städte, die von dieser neuen Regelung profitierten. 1873 wurden auch Duisburg, Elbing, Görlitz, Liegnitz und Stralsund neue Stadtkreise.
Ab 1875 war generell eine Einwohnerzahl von mehr als 30.000 Voraussetzung für die Bildung von Stadtkreisen. In einigen Fällen, wie z.B. Hamborn wurde 1911 aus einem rasant auf 100.000 Einwohner gewachsenen Dorf direkt ein Stadtkreis. Dieser wurde 18 Jahre später im Jahre 1929 mit Duisburg zum Stadtkreis Duisburg-Hamborn vereinigt.
Sachsen
Ursprünglich wurden nur die drei Bezirkshauptstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz als Unmittelbare Städte von der Einteilung in Amtshauptmannschaften ausgenommen. Als die Stadt Plauen jedoch um 1904 zu einer Großstadt mit über 100.000 Einwohnern herangewachsen war, musste die sächsische Regierung reagieren und gewährte 1907 auch der viertgrößten sächsischen Stadt Plauen und der fünftgrößten sächsischen Stadt Zwickau das Privileg der Kreisfreiheit.
Die seit 1919 amtierende sozialdemokratische Regierung stand dem Wunsch der Städte nach Kreisfreiheit deutlich offener gegenüber und gewährte 1922 zunächst den Städten Bautzen, Freiberg, Meißen und Zittau, im Jahre 1924 dann auch vielen weiteren Städten (unter anderem Döbeln, Freital, Mittweida, Pirna und Riesa) das Privileg der Kreisfreiheit. Die Stadt Radebeul wurde 1935 als letzte sächsische Stadt zum Stadtkreis erhoben, nachdem sie durch den Zusammenschluss mit der Stadt Kötzschenbroda die geforderte Einwohnerzahl von 30.000 Einwohnern erreicht hatte.
Die Städte Görlitz (Stadtkreis seit 1873) und Hoyerswerda (Stadtkreis seit 1996) gehörten bis 1945 zur preußischen Provinz Niederschlesien.
Übrige deutsche Staaten
Das Großherzogtum Oldenburg gewährte außer der Landeshauptstadt Oldenburg (Oldb.) auch den Städten Jever (1855), Varel (1858), Delmenhorst (1903) und Rüstringen (1911), das 1937 mit Wilhelmshaven vereinigt wurde, das Privileg der Kreisfreiheit.
Die Freistaaten Mecklenburg-Schwerin und Thüringen führten bei ihrer staatlichen Neugliederung in den Jahren 1920 bis 1922 das in Preußen übliche System mit Stadt- und Landkreisen ein. Nach der Vereinigung der beiden mecklenburgischen Freistaaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz im Jahre 1934 wurden die beiden Strelitzer Städte Neubrandenburg und Neustrelitz als Stadtkreise übernommen, die übrigen Strelitzer Städte jedoch dem Landkreis Stargard eingegliedert.
Baden, Braunschweig, Hessen-Darmstadt und Württemberg kannten bis zur Verwaltungsreform 1938 mit Ausnahme der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart keine Stadtkreise.
Die Deutsche Gemeindeordnung von 1935
Die Deutsche Gemeindeordnung von 1935 führte den Begriff "Stadtkreis" neu ein. In der "Ersten Verordnung zur Durchführung der Deutschen Gemeindeordnung" vom 23. März 1935 wurden alle Stadtkreise, geordnet nach Bundesstaaten aufgezählt. 1942 gab es hierzu eine Ergänzung. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es sich bei diesen Stadtkreisen mit Ausnahme der im Staat Preußen nicht um Stadtkreise im heutigen Sinne handelte. Sie waren eher zu vergleichen mit "kreisangehörigen Städten mit Sonderstatus", also etwa Großen Kreisstädten.
Siehe hierzu: Liste der kreisangehörigen Städte mit Sonderstatus in Deutschland.
Bundesrepublik Deutschland
In der Bundesrepublik Deutschland wurden anfangs nur zwei kreisfreie Städte neu errichtet: Wolfsburg am 1. Oktober 1951 und Leverkusen am 1. April 1955. Andererseits wurden im Zuge der Gebietsreformen der 1970er Jahre viele kreisfreie Städte entweder in die benachbarten Landkreise eingegliedert, z.B. Cuxhaven, Fulda, Gladbeck, Hildesheim, Neu-Ulm, Siegen und Witten oder aber mit einer Nachbarstadt vereinigt, z.B. Rheydt, Wanne-Eickel und Wattenscheid.
Deutsche Demokratische Republik
Während in den ersten Jahren der sowjetischen Besatzung noch Stadtkreise eingerichtet wurden (z.B. Schönebeck (Elbe) im Jahre 1946), beseitigte die 1950 bis 1952 durchgeführte Verwaltungsreform die Mehrzahl der historisch gewachsenen Stadtkreise.
Allerdings wurden in der DDR-Regierung auch neue Stadtkreise gebildet. So war z.B. Johanngeorgenstadt von 1951 bis 1957 Stadtkreis; denn durch den Uranabbau war die Zahl der Einwohner auf über 40.000 gewachen. Nach 1957 sank sie wieder ab. Auch die neu errichtete Stalinstadt (heute Eisenhüttenstadt) wurde 1953 von der DDR-Regierung zum Stadtkreis erhoben. Schwedt(Oder) (1961) und Suhl (1967) gehörten ebenfalls zu den Städten, die wegen ihrer politischen und wirtschaftlichen Bedeutung Stadtkreise wurden. Die erst 1967 gegründete und wegen fehlender Infrastruktur oft als "Schlafstadt" verspottete Großsiedlung Halle-Neustadt wurde 1971 zur kreisfreien Stadt erklärt, 1990 aber wieder der Stadt Halle (Saale) eingliedert.
Österreich
In Österreich wird eine kreisfreie Stadt als Statutarstadt bezeichnet. Lediglich zwischen 1938 und 1945 wurden diese Statutarstädte wie im übrigen Deutschen Reich als Stadtkreise bezeichnet. Diese verfügen im Gegensatz
zu kreisfreien Städten über eine eigene Kommunalverfassung, das Statut.
Eine Statutarstadt übernimmt zugleich die Aufgaben der Bezirkshauptmannschaft.
Polen
Auch Polen gehört zu den Ländern, in denen zwischen Landkreisen und Stadtkreisen unterschieden wird. Einige Städte wurden bereits im Deutschen Kaiserreich zum Stadtkreis (Bromberg 1875, Graudenz und Thorn 1900) bzw. im KuK-Reich zur Statutarstadt erhoben (z.B. Bielitz). Andere Städte wurden erst nach 1918 von der neugegründeten polnischen Republik zu Stadtkreisen erklärt, z.B. Gniezno (1925), Inowrocław (1925) und Kalisz (1929).
Vereinigtes Königreich
Im Vereinigten Königreich wurden County Boroughs 1889 eingeführt, 1974 aber wieder abgeschafft. Die Voraussetzung für die Gewährung des Status war eine gewisse Mindestzahl von Einwohnern, die von zuerst 50.000 über 75.000 (1926) auf zuletzt 100.000 erhöht wurde. 1992 wurden wieder so genannte Unitary Authority eingeführt, die weitgehend den alten "County boroughs" entsprechen.
USA
In den USA gibt es ebenfalls das Konzept einer kreisfreien Stadt unter dem Namen independent city (auf englisch). Seit dem Jahre 1871 sind in Virginia alle Städte per Gesetz kreisfrei, aber auch in anderen Bundesstaaten gibt es "independent cities", z.B. Baltimore in Maryland oder Saint Louis in Missouri.
Siehe auch
- Kommune
- Stadt
- Kreisstadt
- Stadtstaat
- Gemeinde
- Gemeindearten
- Kommunalwahl
- Liste der kreisfreien Städte in Deutschland
- Statutarstadt in Österreich
Kategorie:Politische Geographie
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Kategorie:Kommunalverwaltung
Kategorie:Körperschaft des öffentlichen Rechts
ja:独立市
ko:독립시
Volkswagen
]
Volkswagen ist eine von mehreren Marken, unter der Fahrzeuge der Volkswagen AG gebaut werden.
Zulassungen in Deutschland
Modelle
Modelle in Europa
Geplante Modelle
- Fox Microvan, Mikrovan
- Microvan, Van, soll in den USA auf Basis des VW T5 gebaut werden (2006)
- VW Microbus, soll 2007 der Nachfolger des VW Multivan werden
- Ein noch namenloser kleiner SUV oder Geländewagen, der in den Medien irrtümlich unter dem Namen VW Marrakesch bekannt wurde. Er wird aus Modulen des Golf und des Passat entwickelt und soll 2007 auf den Markt kommen.
- VW Eos (Cabrio) mit variablem Blechdach und Schiebedach
- Siehe auch Konzeptautos von VW
Modelle außerhalb Europas
Neben der europäischen und nordamerikanischen Produktpalette, stellt Volkswagen auch Fahrzeuge in Mittel- und Südamerika, China und Südafrika her. Da es sich bei den Märkten um Schwellenländer handelt, sind diese Modelle bedeutend günstiger und für den Einsatz auf schlechten Straßen besser geeignet. Diese Fahrzeuge werden meist nur in den lokalen Märkten vertrieben und basieren oft auf sehr alten Volkswagenmodellen (z.B. Santana 2000 auf Santana, Citi Golf auf Golf I) oder teilen die Plattform mit europäischen Modellen, so der Fox (in Mexiko Lupo) mit dem aktuellen Polo. Doch geht Volkswagen mittlerweile dazu über auch in diesen Länder eigentlich europäische Modelle zu fertigen, so z.B. den Touran für den chinesischen Markt oder den Bora als Jetta für den US-amerikanischen Markt in Mexiko.
Volkswagen ist der einzige Automobilhersteller Südamerikas mit eigener Entwicklungsabteilung.
Aktuelle Modelle
Hier sind nur Modelle die in den erwähnten Ländern gefertigt oder exklusiv vertrieben werden. Die Produktpalette umfasst meist auch Modelle die aus Deutschland oder Europa in die betreffenden Länder exportiert werden.
VW Südamerika & Mexiko
VW de Mexico, VW de Argentina, VW do Brasil
- VW Derby
- VW Fox in Mexiko Lupo
- VW Gol (nicht Golf) in Mexiko Pointer
- VW Kombi
- VW Parati
- VW Apollo
- VW Pointer
- VW Santana
- VW Saveiro
Außerdem fertigt Volkswagen in Brasilien Lkw und Fahrgestelle für Busse jeder Größenordnung. Folgende Modelle sind aktuell:
- VW Caminhões Leves bis 8 Tonnen
- VW Caminhões Médios bis 18 Tonnen
- VW Caminhões Pesados bis 26 Tonnen
- VW Família Titan bis 26 Tonnen
- VW Caminhões Eletrônicos von 8 bis 26 Tonnen
- VW Ônibus Fahrgestelle für Busse
Diese Modelle werden nur in Südamerika vertrieben, doch wurde in den 1990ern mit dem VW L80 ein Modell auch nach Europa importiert. Das Knowhow für schwere LKW in Europa wird im Volkswagenkonzern von Scania vertreten.
VW Südafrika
VW of South Africa
- VW Citi Golf
- VW Pick Up
- VW Fox
- VW Golf (A4)
VW China
FAW Volkswagen, Shanghai Volkswagen
In China gründete Volkswagen zwei Jointventures um auf dem dortigen Markt produzieren zu können.
FAW Volkswagen (FAW-VW) mit der FAW:
- VW Jetta
- VW Caddy
- VW Golf (A4)
- VW Bora
Shanghai Volkswagen (SVW) mit der SAIC:
- VW Gol (nicht Golf)
- VW Passat (B5)
- VW Polo
- VW Santana
- VW Santana 3000
- VW Touran
Geplante Fahrzeuge
- Crossfox, Offroad-Variante des VW Fox
- Microvan, Van, soll in den USA auf Basis des VW T5 gebaut werden (2006)
Produktionsstandorte
Produktionsstandorte der in Deutschland zum Verkauf stehenden Modelle
- Wolfsburg (VW Golf, Golf Plus, VW Touran)
- Gläserne Manufaktur Dresden (VW Phaeton)
- Emden (VW Passat)
- Hannover (VW Transporter, VW Multivan, VW LT)
- Zwickau-Mosel (VW Golf, VW Passat)
- Bratislava, Slowakei (VW Polo, VW Golf, VW Touareg)
- Brüssel, Belgien (VW Golf)
- Martorell (VW Polo)
- Mladá Boleslav, Tschechien (VW Caddy)
- Palmela, Portugal (VW Sharan)
- Pamplona, Spanien (VW Polo)
- Posen ("Poznan"), Polen (VW Transporter, VW Caddy)
- Puebla, Mexiko (VW New Beetle, VW Jetta)
Motoren- und Komponentenwerke
- Braunschweig
- Chemnitz
- Changchun, China
- Martin, Slowakei
- Polkowice, Polen
- Salzgitter
- Kassel
Sonstige Fertigungs- und Montagewerke im Ausland
- VW do Brasil:
- Taubate
- Anchieta
- Curitiba
- VW Argentina:
- Pacheco
- VW de Mexico:
- Puebla
- VW of South Africa:
- Uitenhage
- VW of Nigeria Ltd.:
- Lagos
- Volkswagen-FAW
- Changchun
- FAW-Volkswagen:
- Changchun
- SVW:
- Shanghai
Literatur
- Jonas Kiefer: VW Typenatlas, Serienfahrzeuge. 2. Auflage. Delius, Klasing & Co. KG, Bielefeld 2002, ISBN 3-7688-1271-5
- Werner Oswald: Deutsche Autos, Band 2, 1920-1945. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-02170-6
- Werner Oswald: Deutsche Autos, Band 3, 1945-1990, Ford, Opel und Volkswagen. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-613-02116-1
Weblinks
- [http://www.volkswagen.de Volkswagen]
- [http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=9260 Pressemitteilungen der Volkswagen AG]
- [http://www.volkswagenracing.de Volkswagen Racing]
- [http://www.volkswagen.at Volkswagen Österreich]
Kategorie:Markenname
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Kategorie:Wolfsburg
ja:フォルクスワーゲン
Salzgitter
Salzgitter ist eine Stadt im Braunschweiger Land im Südosten des Bundeslandes Niedersachsen, zwischen Hildesheim und Braunschweig. Die kreisfreie Stadt bildet mit den Städten Braunschweig und Wolfsburg eines der 7 Oberzentren des Landes. Mit 108.224 Einwohnern auf 223,96 |