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Altamaha (Fluss)

Altamaha (Fluss)

Der Altamaha [] ist ein 220 km langer Fluss im südöstlichen Teil des US-Bundesstaates Georgia. Er entsteht rund 150 km westlich der Stadt Savannah aus dem Zusammenfluss von Ocmulgee und Oconee und fließt in südöstliche Richtung nahe Brunswick in den Atlantischen Ozean. Der Altamaha durchfließt keinen einzigen Verwaltungsbezirk, sondern dient auf seiner gesamten Länge als natürliche Grenze zwischen den einzelnen Counties. Wenngleich der Altamaha schon im 19. Jahrhundert als Handelsroute für den Verkehr zwischen dem zentralen Georgia und der Ostküste diente, ist er noch sehr in seinem natürlichen Zustand erhalten und wurde 1991 von der Umweltschutzorganisation Nature Conservancy zum Bioreservat erklärt. Über 100 seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten können im Altamaha-Becken gesichtet werden, während das Flussdelta eine wichtige Zwischenstation für viele Zugvögel ist.

Verweise


- [http://www.altamahariver.net/ Informationen zum Altamaha] Kategorie:Fluss in den USA

US-Bundesstaat

Ein US-Bundesstaat ist einer der (derzeit) 50 Bundesstaaten, die mit dem District of Columbia die Vereinigten Staaten von Amerika bilden. Auf der Flagge der USA repräsentieren die 50 Sterne die heutigen Staaten, während die 13 Streifen für die Gründerstaaten stehen. Es gibt eine klare Trennung der Machtbefugnisse zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten und dem Bund: Entsprechend der Verfassung der USA besitzt der Bund nur jene gesetzgeberischen Kompetenzen, die ihm durch die Verfassung eindeutig übertragen wurden, der Rest fällt in die Zuständigkeit der Einzelstaaten. Vier dieser Staaten - Kentucky, Massachusetts, Pennsylvania, und Virginia - tragen die formelle Bezeichnung Commonwealth, ohne dass daraus weitere Rechte oder Pflichten entstünden - im Gegensatz zu den US-Commonwealth Territories Puerto Rico und den Nördlichen Marianen. Karte der USA mit Namen der US-Bundesstaaten

Geschichte

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 von England bestanden die USA zunächst aus 13 Staaten (in Klammer die jeweiligen Unterzeichner der Deklaration):
- New Hampshire, (Josiah Bartlett, William Whipple, Matthew Thornton)
- Massachusetts, (John Hancock, Samuel Adams, John Adams, Robert Treat Paine, Elbridge Gerry)
- Rhode Island, (Stephen Hopkins, William Ellery)
- Connecticut, (Roger Sherman, Samuel Huntington, William Williams, Oliver Wolcott)
- New York, (William Floyd, Philip Livingston, Francis Lewis, Lewis Morris)
- New Jersey, (Richard Stockton, John Witherspoon, Francis Hopkinson, John Hart, Abraham Clark)
- Pennsylvania, (Robert Morris, Benjamin Rush, Benjamin Franklin, John Morton, George Clymer, James Smith, George Taylor, James Wilson, George Ross)
- Delaware, (Caesar Rodney, George Read, Thomas McKean)
- Maryland, (Samuel Chase, William Paca, Thomas Stone, Charles Carroll of Carrollton)
- Virginia, (George Wythe, Richard Henry Lee, Thomas Jefferson, Benjamin Harrison, Thomas Nelson, Jr., Francis Lightfoot Lee, Carter Braxton)
- North Carolina, (William Hooper, Joseph Hewes, John Penn)
- South Carolina, (Edward Rutledge, Thomas Heyward, Jr., Thomas Lynch, Jr., Arthur Middleton)
- Georgia, (Button Gwinnett, Lyman Hall, George Walton) Die dreizehn Staaten bildeten zunächst nur einen lockeren Staatenbund, zusammengehalten durch die Konföderationsartikel. Ein Bundesstaat entstand erst mit Inkrafttreten der US-Verfassung am 4. März 1789. Mit diesem Jahr sind 12 der Gründungsstaaten in der Tabelle verzeichnet. Rhode Island ratifizierte die Verfassung erst 1790. Mit der Annahme der Verfassung traten die 13 Staaten die vorher unter ihnen aufgeteilten Landgewinne zwischen Appalachen und Mississippi an die Union ab, so dass dort nach und nach neue Staaten gebildet werden konnten. Schon 1791 wurde aus einem vorher zwischen New York, New Hampshire und Massachusetts strittigen Gebiet der vierzehnte Staat, nämlich Vermont, gebildet. 1792 wurde mit Kentucky der erste Staat westlich der Appalachen gebildet, also jenseits der in Kolonialzeiten gültigen Siedlungsgrenze für Weiße. Von 1796 bis 1819 wurden in den 1783 eroberten Gebieten die Staaten Tennessee, Ohio, Indiana, Mississippi, Illinois und Alabama gebildet. Louisiana wurde schon 1812 rund um die 1803 von Frankreich gekaufte Stadt New Orleans gebildet. Damit und mit der 1821 erfolgenden Gründung von Missouri, dem ersten Staat, der komplett westlich des Mississippi liegt, verschob sich das Gewicht zugunsten der sklavenhaltenden Staaten. Deshalb wurde 1820 aus der nordöstlichen Landreserve von Massachusetts der Bundesstaat Maine als freier Staat gebildet. Arkansas und Michigan als sklavenhaltender beziehungsweise freier Staat wurden kurz nacheinander aufgenommen. 1845 wurde das 1819 von Spanien gekaufte Florida Bundesstaat, ebenso Texas, das sich 1836 von Mexiko gelöst hatte (außer den 13 Gründungsstaaten der einzige, der nicht aus einem Territorium gebildet wurde, das vorher bereits den USA gehörte). Als Ausgleich für diese beiden Sklavenstaaten wurden 1846/48 Iowa und Wisconsin aufgenommen. Der Sieg über Mexiko in dem durch die Annexion Texas' ausgelösten Krieg drohte das Gleichgewicht aus der Waage zu bringen, wenn ganz Mexiko annektiert würde und auf seinem Territorium neue sklavenhaltende Staaten gebildet würden. Daher wurde „nur“ etwa die Hälfte des Landes annektiert. Nach den Goldfunden 1848 im neu erworbenen Kalifornien wuchs die Bevölkerung so schnell, dass es schon 1850 als erster Staat am Pazifik in die Union aufgenommen wurde. Mit Minnesota und Oregon wurden zwei weitere freie Staaten aufgenommen, Kansas wurde 1861 nach blutigen Kämpfen nur knapp als sklavenhaltender Staat Mitglied, einer der Auslöser für den Bürgerkrieg. 1861 traten elf Südstaaten aus der Union aus, was von Präsident Abraham Lincoln als nicht zulässig betrachtet wurde und zum Bürgerkrieg führte. Die Frage, ob individuelle Staaten ein Recht zur Sezession von der Union der Vereinigten Staaten hätten, wurde bis zum Ausbruch des Sezessionskrieges diskutiert. Der Gewinn des Krieges durch die unionstreuen Nordstaaten führte zur Überzeugung, dass sie dieses Recht nicht besitzen. 1863 wurde (nicht ganz verfassungskonform) aus dem in den Appalachen gelegenen Teil des abtrünnigen Virginia ein neuer Staat gebildet, West Virginia. Im Westen wurde der Mormonenstaat Nevada aufgenommen. Von 1867 bis 1890 wurde fast der ganze Westen in Staaten organisiert. Colorado wurde 1876, genau 100 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, ein eigener Bundesstaat und trägt daher den Spitznamen "Centennial State". Das Indianer-Territorium wurde 1907 als Oklahoma ebenfalls Staat, als letzte der 48 territorial zusammenhängenden Staaten wurden 1912 Arizona und New Mexico in die Union aufgenommen. 1959 wurden das 1867 von Russland gekaufte Alaska sowie das 1898 annektierte Hawaii (erster Staat außerhalb des Kontinents Amerika) als bisher letzte Staaten Mitglieder der Union. Nicht als Staat organisiert ist der District of Columbia, die Bundeshauptstadt Washington, D.C. Deren Einwohner nehmen nicht an den Wahlen zum Kongress teil, wählen aber den Präsidenten mit. Die nördlichen Marianen und Puerto Rico sind wie oben erwähnt Commonwealth-Territorien. Ihre Einwohner zählen als US-Bürger, sind aber zu den Bundesorganen nicht wahlberechtigt, solange sie nicht in einem der Staaten ihren Wohnsitz nehmen. Die Bevölkerung Puerto Ricos hat sich in Volksabstimmungen mehrfach gegen die Aufnahme in die Union als Staat ausgesprochen. US-Bundesstaaten in der Reihenfolge ihres Beitritts:

Die Adressierkürzel der amerikanischen Post

(United States Postal Service)
- Staaten: zweibuchstabige Kürzel (siehe die obige Tabelle)
- Bundesdistrikt: DC = District of Columbia
- Inselterritorien: AS = American Samoa, GU = Guam, MP = Northern Mariana Islands, PR = Puerto Rico, VI = U.S. Virgin Islands
- Freie assoziiierte Staaten: FM = Federated States of Micronesia, MH = Marshall Islands, PW = Palau
- Militärregionen: AE = Armed Forces Africa, AA = Armed Forces Americas (except Canada), AE = Armed Forces Canada, AE = Armed Forces Europe, AE = Armed Forces Middle East, AP = Armed Forces Pacific, APO = Army/Air Force Post Office, FPO = Fleet Post Office
- abgeschaffte Kürzel: CZ = Canal Zone, TT = Trust Territory of the Pacific Islands

Siehe auch


- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Einwohnerzahl
- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Fläche
- US-Bundesstaaten und der Postleitzahlen-Code ZIP Code

Weblinks


- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/outline/states_capitals.pdf Hochaufgelöste Karte der US-Bundesstaaten und der jeweiligen Hauptstädte. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,1 MB)]
- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/territory/pagetacq3.pdf Hochaufgelöste Karte der historischen Entwicklung der USA. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,9 MB)] Bundesstaat ! ja:アメリカ合衆国の地方行政区画 simple:List of U.S. states th:มลรัฐของสหรัฐอเมริกา

Georgia

Georgia ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Die postalische Abkürzung ist GA.

Geografie

Georgia grenzt im Osten an den Atlantik, und an den US-Bundesstaat South Carolina, im Süden an den Bundesstaat Florida, im Westen an den Bundesstaat Alabama und im Norden an die Bundesstaaten Tennessee und North Carolina. Der Norden des Staates liegt im Gebirge Blue Ridge Mountains. Der höchste Punkt des Staates ist der Brasstown Bald (1458 m). Die Küstenlänge am Atlantik beträgt 161 km. Die größten Städte Georgias sind Atlanta (Hauptstadt), Albany, Athens, Augusta, Columbus, Macon, sowie Savannah.

Größte Städte

Siehe auch:
- Liste der Städte in Georgia
- Liste der Countys in Georgia

Geschichte

Liste der Countys in Georgia Bevor die Europäer nach Georgia kamen, herrschten die Creek- und Cherokee-Indianer über das Land. Der erste Europäer war der Spanier Lucas Vázquez de Ayllón, der 1526 nahe der Insel St. Catherine's Island die erste Kolonie gründete. Hernando de Soto kam 1540 an die Küste von Georgia und erforschte die Region. 1566 gründeten die Spanier Santa Catalina. Der Konflikt zwischen Spanien und England brach ungefähr 1670 aus, als die Engländer vom Norden aus Carolina und die Spanier vom Süden aus Florida aufeinander trafen. Die Briten nannten das Land zu Ehren ihres Königs Georg II. Georgia. 1680 konnten sie das spanische Santa Catalina besetzen. Am 17. November 1732 fuhr der englische General James Oglethorpe mit 120 Kolonisten nach Georgia, um die erste britische Siedlung in Georgia zu gründen. Er und 114 Kolonisten erreichten am 12. Februar 1733 Yamacraw Bluff und gründeten die Stadt Savannah und somit Georgia. 1776 konnte sich Georgia von den Briten lösen und wurde autonom. Georgia gehörte zu den 13 Kolonien, die gegen die britische Herrschaft in Nordamerika revoltierten (Unabhängigkeitskrieg). Es trat den USA am 2. Januar 1788 als vierter Bundesstaat bei. 1798 verbietet Georgia als letzter der US-Bundesstaaten den Sklavenhandel aber nicht der Einsatz von Sklaven. Während des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861-1865) gehörte das Land der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an.

Bevölkerung

In Georgia leben 8.684.715 Einwohner (Stand: 2003), davon 62,6 % Weiße, 28,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 5,3 % Hispanics, 2,1 % Asiaten, 0,3 % Indianer. Es gibt 3.006.369 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 25.949 US-Dollar.

Politik und Gesellschaft

Der Gouverneur heißt Sonny Perdue, eigentlich George Ervin Perdue III. und ist Republikaner. Die offizielle Hymne des Staates ist Georgia on my Mind, die den Musiker Ray Charles berühmt gemacht hat. Nachdem Charles sich 1963 geweigert hatte in Georgia vor einem nach Rassen getrennten Publikum zu spielen, bekam er Auftrittsverbot. Es wurde 1979 vom Parlament aufgehoben und der Gouverneur entschuldigte sich für das Verbot im Namen des Volkes! Liste der Gouverneure von Georgia

Wirtschaft

gegründet 1892 wurde der Firmensitz der Coca-Cola Company in Georgia gegründet. Außerdem ist Atlanta der Hauptsitz der Fluggesellschaften Delta Air Lines und AirTran, sowie des Nachrichtensenders CNN. Gerade Ende der 1990er Jahre und zu Beginn des neuen Jahrtausends zieht es viele Firmen aufgrund des niedrigen Steuersatzes nach Georgia. Im „Pfirsich-Staat“ Georgia werden Baumwolle, Reis, Tabak, Zuckerrohr, Erdnüsse und verschiedene Arten von Früchten angebaut. In den Städten gibt es vorherrschend Textil-, Holz- und Nahrungsmittelindustrie.

Weblinks


- http://www.georgiaonmymind.de/
Kategorie:US-Bundesstaat ja:ジョージア州 ko:조지아 주 simple:Georgia (U.S. state)

Savannah (Georgia)

Savannah ist eine Stadt im Chatham County im US-Bundesstaat Georgia. Savannah wurde 1733 gegründet und befindet sich etwa 25 km von der Atlantischen Küste entfernt. Savannah ist die erste Siedlung der englischen Kolonie Georgia. Sie war bis zum Bürgerkrieg ein wichtiger Hafen für Baumwolle. Viele Touristen besuchen die Altstadt, eine der schönsten der Vereinigten Staaten. Savannah hat (1.7.2004) 129.808 Einwohner (300.000 mit den Vorstädten). In Savannah wurden Teile des Films Forrest Gump gedreht. Im Film steht diese auf dem Chippewa Square. Die Bank steht heute im Savannah History Museum.

Industrie

Einer der größten Arbeitgeber ist die Papierfabrik von "International Paper". Diese Fabrik galt lange Zeit als die größte der Welt.

Sehenswürdigkeiten


- Bonaventure Cemetery
- Davenport House
- Savannah History Museum

Söhne und Töchter der Stadt


- Conrad Aiken, Schriftsteller und Gewinner des Pulitzer-Preises
- Charles Coburn, Schauspieler
- John Charles Fremont, Entdecker und Offizier
- Miriam Hopkins, Schauspielerin
- Al Jaffee, Cartoonist, vor allem bekannt wegen seiner Arbeiten für das MAD-Magazin
- Stacy Keach, Schauspieler und Sprecher
- Tom Turpin, Ragtime-Pianist und Komponist
- James Moore Wayne, Richter am Supreme Court

Weblinks


- [http://www.ci.savannah.ga.us/cityweb/webdatabase.nsf Offizielle Seite der City of Savannah] Kategorie:Ort in Georgia Kategorie:Ort mit Seehafen

Atlantischer Ozean

Der bis 9.219 m tiefe Atlantische Ozean bzw. Atlantik (umgangssprachlich in Deutschland Großer Teich genannt) bedeckt mit 106,57 Mio. km² Fläche etwa ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche und ist damit der zweitgrößte Ozean der Erde.

Geografie

Der Atlantik, der sich bis auf seinen äußersten Nordostteil und seinen Südostteil auf der Westhalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Europa im Nordosten, Afrika im Südosten, der Antarktis im Süden, Südamerika im Südwesten und Nordamerika im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.

Daten

Ohne Nebenmeere, wie zum Beispiel Karibik, Mittelmeer und Nordsee beträgt die Fläche des 106,57 Mio. km² großen Atlantiks "nur" noch 83,4 Mio. km². Seine Wassermassen umfassen diesbezüglich ein Volumen von 354,7 Mio. km³ (bzw. 323,6 Mio. km³). Während seine mittlere Tiefe dementsprechend 3.926 m (bzw. 3.332 m) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 9.219 m unter NN (s.u.).

Namensherkunft

Der Name des Atlantiks entstammt der griechischen Mythologie und bedeutet Meer des Atlas.

Meeresboden

Innerhalb des Atlantiks bzw. auf dessen Meeresboden befindet sich ein hoher und sehr langgestreckter Mittelozeanischer Rücken, viele niedrigere Schwellen, Tiefseebecken, Tiefseerinnen und verschiedene Meerestiefs. Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört der Mittelatlantische Rücken, der sich ungefähr in der Mitte des Atlantiks von Nord nach Süd durch den Ozean zieht. Er stellt eine divergierende Plattengrenze dar. Der Ozeanboden wird immer älter, je weiter er vom Mittelozeanischen Rücken entfernt ist. Durch die ständig aus dem Mittelozeanischen Rücken hervorquellende Lava verbreitert sich der Atlantik und schiebt die Kontinente auseinander. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Puerto-Rico-Graben mit seiner 9.219 m unter NN liegenden Milwaukeetief, welche die tiefste Stelle des Atlantiks darstellt. Man kann den Atlantik in Nord-, Zentral- und Südatlantik einteilen. Hierbei weisen die Böden des Zentralatlantiks das größte Alter auf - hier öffnete sich der Ozean zuerst.

Nebenmeere

Inseln

Einige der größten Inseln der Erde liegen im Atlantischen Ozean, so beispielsweise Grönland, Island, Großbritannien, Irland und Neufundland. Inselgruppen im Atlantik sind die Kanaren, die Azoren, die Bahamas, die Antillen, die Kapverden und die Falklandinseln. Kleinere, isolierte Inseln sind Madeira, Ascension, St. Helena und Tristan da Cunha.

Literatur


- Holger Afflerbach (2001): Das entfesselte Meer. Die Geschichte des Atlantik, ISBN 3492239897

Siehe auch


- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser Kategorie:Ozean als:Atlantik ja:大西洋 ko:대서양 simple:Atlantic Ocean th:มหาสมุทรแอตแลนติก zh-min-nan:Tāi-se-iûⁿ

1991

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Kleine Knabenkraut (Orchis morio) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das westdeutsche Steuerrecht wird von den neuen Bundesländern übernonmmen
- 1. Januar: In Salzburg wird im Festspielhaus durch das Mozarteum-Orchester das Mozartjahr 1991 eröffnet
- 1. Januar: Das Stromeinspeisungsgesetz für Erneuerbare Energien (StrEG) tritt in Kraft und fördert entscheidend die Stromerzeugung durch regenerative Energien in Deutschland
- 2. Januar: Israel eröffnet nach langer Pause wieder ein Konsulat in Moskau
- 12. Januar: Präsident Arnold Rüütel, Estland, und Präsident Boris Jelzin, Russland, unterzeichnen in Moskau einen Grundlagenvertrag zwischen den beiden Ländern
- 16. Januar: Beginn der Luftangriffe auf den Irak
- 17. Januar: Beginn der militärischen Befreiung Kuwaits
- 17. Januar: Helmut Kohl wird vom ersten gesamtdeutschen Bundestag als Bundeskanzler wiedergewählt
- 17. Januar: König Harald V. wird Staatsoberhaupt in Norwegen
- 20. Januar: Erste freie und demokratische Wahlen in São Tomé und Príncipe
- 23. Januar: Anerkennung Litauens durch Island
- 28. Februar: Waffenstillstand mit dem Irak nach dem zweiten Golfkrieg
- Februar: Visegrád-Abkommen zur engeren Kooperation zwischen Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Damit begründen sie das ostmitteleuropäische Pendant zur Benelux
- 3. März: Fast 78 % der Bürger Estlands sind für die Wiederherstellung der Unabhängigkeit
- 3. März: Lettland. Volksabstimmung über Unabhängigkeit von der Sowjetunion
- 3. März: Miguel Trovoada wird Staatspräsident in São Tomé und Príncipe
- 25. März: Beginn des Ersten internationalen Treffens von süd- und zentralamerikanischen Indiofrauen in Lima
- 26. März: Gabun gibt sich eine neue Verfassung. Schwerpunkt: Mehrheitsdemokratie
- 31. März: In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt
- 31. März: Auflösung des Warschauer Pakts (militärische Strukturen)
- 1. April: Der Vorsitzende der Treuhandsanstalt Detlev Karsten Rohwedder wird in seiner Wohnung ermordet
- 3. April: Waffenstillstandresolution. Enthält die Verpflichtung zur Beseitigung sämtlicher Massenvernichtungswaffen sowie Raketen über 150 km Reichweite im Irak
- 9. April: Georgien. Zweite Unabhängigkeitserklärung
- 29. April: Erstes Verfassungsgesetz in Albanien
- 3. Mai: Deklaration von Windhoek: Erklärung der UNESCO zur Pressefreiheit
- 12. Mai: Erste demokratische Parlamentswahlen in Nepal
- 21. Mai: Äthiopien. Mengistu flieht nach Simbabwe
- 26. Mai: Georgien. Swiad Gamsachurdia wird Staatspräsident
- 31. Mai: Die Bürgerkriegsparteien Angolas stimmen in Bicesse, Portugal, dem Waffenstillstand, der Schaffung von gemeinsamen Streitkräften und der Abhaltung freier Wahlen unter internationaler Beobachtung zu
- 31. Mai: Die Türen vom „Haus der jungen Talente“ in Berlin-Mitte schließen sich für immer. Eine international einzigartige Talenteschmiede in sämtlichen künstlerischen Bereichen wird im Zuge der deutschen Wiedervereinigung abgewickelt
- 2. Juni: Aufnahme des fahrplanmäßigen Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland mit dem InterCityExpress
- 5. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 12. Juni: In Russland wird zum ersten Mal ein Präsident direkt vom Volk gewählt. Boris Jelzin gewinnt die Wahl mit 55 % der Stimmen
- 17. Juni: „Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ zwischen Deutschland und Polen
- 19. Juni: Abzug der russischen Truppen aus Ungarn
- 20. Juni: Der Bundestag beschließt den Umzug von Bonn nach Berlin
- 25. Juni: Unabhängigkeit von Kroatien und Slowenien
- 1. Juli: Auflösung des Warschauer Paktes (der Pakt selber)
- 1. Juli: Schweden beantragt die Mitgliedschaft in der EU
- 12. Juli: Mauretanien bekommt eine neue Verfassung
- 17. Juli: Bulgarien. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 31. Juli: Unterzeichnung des START Vertrages
- 6. August: 12. Verfassungsänderung in Bangladesch
- 14. August: Laos. Erste republikanische Verfassung
- 19. August: Sowjetunion. Putschversuch gegen Michail Gorbatschow
- 20. August: Estland. Unabhängigkeit von Russland
- 21. August: Lettland. Die Verfassung von 1922 wird wieder in Kraft gesetzt
- 21. August: Lettland wird wieder unabhängig
- 24. August: Die Ukraine wird unabhängig
- 27. August: Anerkennung der baltischen Staaten durch Deutschland
- 27. August: Moldawien wird unabhängig
- 28. August: Deutschland nimmt diplomatische Beziehungen zu Estland auf
- 28. August: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Lettland
- 30. August: Aserbaidschan. Mutalibow wird Präsident
- 31. August: Kirgisistan und Usbekistan werden unabhängig
- 1. September: Liechtenstein wird Vollmitglied in der EFTA
- 2. September: Lettland. Als erster Botschafter überreichte Graf Hagen Lambsdorff sein Beglaubigungschreiben
- 2. September: Anerkennung der baltischen Staaten durch die USA
- 6. September: Die Sowjetunion erkennt die Unabhängigkeit Lettlands an
- 8. September: Mazedonien wird unabhängig
- 9. September: Tadschikistan wird unabhängig
- 10. September: Estland. Aufnahme in die KSZE
- 11. September: Offizieller Besuch von Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher in Tallinn, Estland
- 17. September: Estland, Marshallinseln, Mikronesien, Lettland, Litauen, Estland, Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und Litauen treten den Vereinten Nationen bei
- 19. September: Ötzi wird in den Südtiroler Alpen gefunden
- 21. September: Armenien erhält seine Unabhängigkeit
- 1. Oktober: Neue Verfassung in Sierra Leone
- 7. Oktober: Zagreb, Kroatien, wird von Serbien bombardiert
- 7. Oktober: Litauen wird Mitglied in der UNESCO
- 9. Oktober: Bulgarien. Abschluss des „Deutsch-Bulgarischen Vertrages“, (regelt die Zusammenarbeit)
- 13. Oktober: Bulgarien. Erste Parlamentswahlen nach der neuen Verfassung
- 14. Oktober: Estland wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Oktober: Lettland wird Mitglied in der UNESCO
- 15. Oktober: Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte durch Estlands Präsident Arnold Rüütel
- 16. Oktober: Armenien. Levon Ter-Petrossian wurde zum Präsidenten gewählt
- 17. Oktober: Erste demokratische Wahlen in Polen
- 18. Oktober: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung
- 21. Oktober: Tuvalu wird Mitglied in der UNESCO
- 23. Oktober: Unterzeichnung der Pariser Friedensverträge durch Kambodscha
- 27. Oktober: Erste wirklich freie Wahlen in Polen
- 27. Oktober: Unabhängigkeitserklärung von Turkmenistan
- 31. Oktober: Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia
- 6. November: Aufnahme Polens in den Europarat
- 12. November: Bei dem Santa Cruz Massaker in Osttimor sterben über 270 Menschen, viele verschwinden spurlos
- 17. November: Neue Verfassung in Mazedonien
- 21. November: Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Michail Gorbatschow
- 4. Dezember: Einführung des Mehrparteiensystems auf den Seychellen
- 8. Dezember: Russland, Weißrussland und die Ukraine gründen die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS)
- 10. Dezember: Aserbaidschan. Unabhängigkeitserklärung von Berg-Karabach
- 14. Dezember: Berlin Die erste Mayday (Veranstaltung) findet statt
- 16. Dezember: Kasachstan wird unabhängig
- 16. Dezember: Ungarn unterzeichnet den Assoziierungsvertrag mit der EU
- 21. Dezember: Der GUS treten folgende Staaten bei: Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, und Usbekistan
- 21. Dezember: Turkmenistan wird Mitglied der GUS
- 22. Dezember: Kirgisistan tritt der GUS bei
- 23. Dezember: Guinea gibt sich eine neue Verfassung
- 23. Dezember: Kroatien wird von Deutschland anerkannt
- 23. Dezember: Neue, demokratische, Verfassung in Slowenien
- 24. Dezember: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird zum Staatspräsident gewählt
- 24. Dezember: Russland bekommt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
- 25. Dezember: Der Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, tritt zurück
- 25. Dezember: Georgien wird durch die Auflösung der UdSSR staatlich unabhängig
- 26. Dezember: Offizielle Auflösung der Sowjetunion (UdSSR) durch die Abgeordneten des Obersten Sowjet. Nachfolgefragen regelt die Russische Föderation, kurz: Russland
- 31. Dezember: Letzter Sendetag des Deutschen Fernsehfunks, des früheren DDR-Fernsehen
- 31. Dezember: Anerkennung Kasachstans durch Deutschland
- Nach 27 Jahren finden in Sambia wieder Wahlen statt. Der seit 1964 regierende Kenneth Kaunda wird abgewählt
- Miguel Trovoada wird zum Präsidenten von São Tomé und Príncipe gewählt
- Die Schweiz führt als erster Staat der Erde ein landesweites System für das Recycling von Elektronikschrott ein

Kultur


- 19. März: Uraufführung der Oper The Death of Klinghoffer von John Adams in Brüssel
- Eröffnung des Ludwig Forum für Internationale Kunst
- Südböhmische Universität entsteht

Wissenschaft


- 15. Januar: Ringförmige Sonnenfinsternis in Australien und Neuseeland
- 11. Juli: Totale Sonnenfinsternis in Mittel- und Südamerika

Gesellschaft


- 14. Juni Frauenstreik

Katastrophen


- 1. Februar: Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 737 der USAir landete, während auf der selben Bahn noch eine Swearingen Metro der Skywest Airlines auf die Startfreigabe wartete. Bei dem Zusammenstoß starben 22 Passagiere der B737 und alle 12 Insassen der Metro. 65 Menschen überlebten. Ursache waren Koordinierungsfehler der Bodenkontrolle
- 5. Februar: Griechenland. Eine Lockheed C-130 der Griechischen Luftwaffe zerschellte an einem Berg. Alle 63 Insassen starben dabei
- 3. März: Colorado Springs, Colorado, USA. Absturz einer Boeing 737 der United Airlines beim Landeanflug. Alle 25 Menschen an Bord starben. Vermutliche Ursache: Fehlfunktion der Rudersteuerung
- 5. März: Nahe La Valesa, Venezuela. Auf dem Flug von Maracaibo nach Santa Barbara prallte eine Douglas DC-9 der Linea Aeropostal Venezolana (LAV) gegen einen Berg. Alle 43 Insassen starben
- 21. März: Al Mishab, Saudi-Arabien. Bei der Landung verunglückt eine Lockheed C-130 der Königlich Saudischen Luftwaffe, wobei 98 von 101 Menschen an Bord umkamen
- 23. März: Nawoi, Usbekistan. Eine aus Taschkent kommende Antonow An-24 der Aeroflot schoss bei der Landung über die Bahn hinaus und fing Feuer. Von 63 Passagieren kamen 34 ums Leben
- 5. April: Brunswick, Georgia, USA. Eine aus Atlanta kommende Embraer EMB 120 der Atlantic Southeast Airlines stürzte drei Kilometer vor der Landebahn ab. Alle 23 Insassen starben dabei. Ursache war eine fehlerhafte Steuerung der Propellerblätter am linken Motor
- 29. April: Patuakhali, Bangladesch. Eine starke Wasserhose auf dem Indischen Ozean löste eine gewaltige Flutwelle aus, die die Küstenregionen Bangladeschs zerstörte. 200.000 Tote und mindestens eine halbe Million Obdachlose forderte die Katastrophe
- 26. Mai: Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltete sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr beim linken Triebwerk ein. Dadurch stürzte die Maschine ab. Es kamen 213 Passagiere und 10 Crewmitglieder ums Leben
- 1. Juni: Ausbruch des Pinatubo, Philippinen. Etwa 1.000 Tote, 400.000 Obdachlose
- 11. Juli: Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord starben. Grund waren beim Start in Brand geratene Reifen
- 8. August: Um 18.00 Uhr MESZ stürzt das bis heute höchste Bauwerk aller Zeiten, der 648 Meter hohe Sendemast des Langwellensenders in Konstantynów beim Austausch der Pardunen in der obersten Abspannebene ein
- 16. August: Imphal, Indien. Beim Anflug prallte eine aus Kalkutta kommende Boeing 737 der Indian Airlines gegen einen Hügel, weil der Pilot vom Landekurs abgewichen ist. Keiner der 69 Menschen überlebte
- 5. Oktober: Jakarta, Indonesien. Wegen eines Triebwerksbrandes stürzte eine Lockheed C-130 der Indonesischen Luftwaffe ab. Nur einer der 135 Insassen überlebte, am Boden starben zwei Personen
- 19. Oktober: Erdbeben der Stärke 7,0 in Indien, etwa 2.000 Tote
- 7. November: Nahe Machatschkala, Dagestan, Russland. Eine Jakowlew Jak-40 der Aeroflot stürzte in bergigem Gelände ab. Alle 34 Insassen kamen um
- 26. November: Bugulma, Tatarstan, Russland. Vermutlich wegen vereister Steuerflächen verunglückte eine Antonow An-24 der Aeroflot mit 41 Menschen beim Landeanflug. Niemand überlebte
- 16. Dezember: vor Safaga, Ägypten. Das ägyptische Fährschiff „Salem Express“ läuft auf ein Riff und sinkt. Über 700 Personen kommen ums Leben, etwa 200 können gerettet werden
- 22. Dezember: Heidelberg, Deutschland. Eine Douglas DC-3 der Classic Wings Airline kam während eines Rundflugs in Turbulenzen, streifte einen Hügel und stürzte ab. 28 der 32 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 19. April: Evander Holyfield gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen George Foreman im Convention Center, Atlantic City, durch Sieg nach Punkten

Geboren


- 18. Januar: Katharina Bunk, deutsche Gedächtnissportlerin
- 17. FebruarBonnie Wright, britische Schauspielerin
- 4. April: Jamie Lynn Spears, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 17. April: Jakob von Metzler, Bankierssohn, Mordopfer († 2002)
- 24. Juni: Mark Ehrenfried, deutscher Pianist
- 12. JuliErik Per Sullivan, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. August: Gion Stump, schweizer Musiker
- 9. Dezember: Prinz Joachim von Belgien, Sohn von Prinzessin Astrid von Belgien und Erzherzog Prinz Lorenz von Österreich-Este

Gestorben


- 1. Januar: Inga Gentzel, schwedische Leichtathletin und Olympionikin (
- 1908)
- 4. Januar: Leo Wright, US-amerikanischer Jazz-Klarinettist (
- 1933)
- 4. Januar: Richard Maibaum, US-amerikanischer Drehbuchautor (
- 1909)
- 6. Januar: Heinrich Dathe, deutscher Zoologe (
- 1910)
- 6. Januar: Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist (
- 1907)
- 7. Januar: Josef Stroh, deutscher und österreichischer Fußballspieler (
- 1913)
- 11. Januar: Ladislav Alster, tschechoslowakischer Schachspieler und Schachjournalist (
- 1927)
- 11. Januar: Carl David Anderson, US-amerikanischer Physiker (
- 1905)
- 16. Januar: Heinz Rein, deutscher Schriftsteller (
- 1906)
- 17. Januar: Olav V., König von Norwegen (
- 1903)
- 17. Januar: Giacomo Manzù, italienischer Bildhauer, Grafiker und Zeichner (
- 1908)
- 19. Januar: Jean Mantelet, Unternehmer (
- 1900)
- 24. Januar: Karl Mark, österreichischer Politiker und Nationalratsabgeordneter (
- 1900)
- 28. Januar: Kurt Sowinetz, österreichischer Schauspieler (
- 1928)
- 29. Januar: Bruno Marek, Bürgermeister von Wien (
- 1900)
- 29. Januar: Inoue Yasushi, japanischer Schriftsteller (
- 1907)
- 30. Januar: Kurt Bittel, deutscher Archäologe (
- 1907)
- 30. Januar: John Bardeen, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. (
- 1908)
- 5. Februar: Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral (
- 1907)
- 6. Februar: Salvador Edward Luria, US-amerikanischer Mikrobiologe (
- 1912)
- 7. Februar: Otto Friedrich Bollnow, Philosoph, Pädagoge, Psychologe (
- 1903)
- 7. Februar: Otto Kuss, katholischer Theologe (
- 1905)
- 11. Februar: Alja Rachmanowa, russische Schriftstellerin (
- 1898)
- 13. Februar: Arno Breker, deutscher Bildhauer (
- 1900)
- 15. Februar: Alfred Gleisner, deutscher Politiker (
- 1908)
- 16. Februar: Max Strecker, deutscher Schauspieler (
- 1906)
- 17. Februar: Hans Thimig, österreichscher Schauspieler und Regisseur (
- 1900)
- 18. Februar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin (
- 1945)
- 21. Februar: Margot Fonteyn de Arias, britische Tänzerin (
- 1919)
- 24. Februar: Jean Rogers, Schauspielerin (
- 1916)
- 24. Februar: Webb Pierce, US-amerikanischer Country-Sänger (
- 1921)
- 26. Februar: Joseph Schoiswohl, österreichischer Bischof (
- 1901)
- 27. Februar: Robert Widlar, Pionier der Entwicklung analoger integrierter Schaltkreise (IC) (
- 1938)
- 2. März: Serge Gainsbourg, französischer Chansonnier (
- 1928)
- 8. März: Dezider Kardoš, tschechischer Komponist (
- 1914
- 12. März: Emmi Bonhoeffer, Ehefrau des Widerstandskämpfers Klaus Bonhoeffer (
- 1905)
- 12. März: William Heinesen, Bedeutendste Dichter der Färöer (
- 1900)
- 16. März: Trude Herr, deutsche Schauspielerin (
- 1927)
- 21. März: Walther Wüst, Kurator der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e. V. (
- 1901)
- 24. März: Kurt Gottschaldt, Vertreter der Gestaltpsychologie (
- 1902)
- 25. März: Marcel Lefebvre, katholischer Theologe und Kirchenpolitiker (
- 1905)
- 26. März: Herbert Dörner, deutscher Fußballspieler (
- 1930)
- 26. März: Jupp Schmitz, deutscher Unterhaltungskünstler, Schlager- und Krätzchensänger (
- 1901)
- 1. April: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin (
- 1894)
- 1. April: Detlev Karsten Rohwedder, Manager und deutscher Politiker (
- 1932)
- 3. April: Graham Greene, britischer Schriftsteller (
- 1904)
- 4. April: Max Frisch, Schweizer Architekt und Schriftsteller (
- 1911)
- 4. April: Edmund Adamkiewicz, deutscher Fußballspieler (
- 1920)
- 4. April: Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator (
- 1938)
- 5. April: Friederike Mulert, deutsche Politikerin (
- 1896)
- 6. April: David Lean, britischer Filmregisseur (
- 1908)
- 6. April: Heinrich Draeger, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages (
- 1907)
- 9. April: Maurice Binder, US-amerikanischer Filmschaffender, Designer der James Bond-Vorspänne (
- 1925)
- 13. April: Ernst Bokon, österreichischer Fußballer (
- 1922)
- 16. April: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Lehrer und Politiker (
- 1893)
- 18. April: Martin Hannett, Musikproduzent (
- 1948)
- 18. April: Austin Bradford Hill, britischer Wissenschaftler und Forscher (
- 1897)
- 19. April: Josef Wallner, deutscher Politiker (
- 1908)
- 20. April: Emmanuel Kiwanuka Nsubuga, Erzbischof von Kampala und Kardinal (
- 1914)
- 20. April: Rudolf Heberle, deutscher Soziologe (
- 1896)
- 20. April: Steve Marriott, britischer Rockmusiker (
- 1945)
- 21. April: Willi Boskovsky, österreichischer Geiger und Dirigent (
- 1909)
- 23. April: Johnny Thunders, New Yorker Punk-Musiker (
- 1952)
- 24. April: Werner Neumann, führender Bachforscher seiner Zeit (
- 1905)
- 25. April: Michael Kühnen, Anführer der deutschen Neo-Nazi-Bewegung (
- 1955)
- 26. April: Carmine Coppola, US-amerikanischer Musiker und Komponist (
- 1910)
- 27. April: Fritz Corterier, deutscher Politiker (
- 1906)
- 29. April: Ken Curtis, US-amerikanischer Sänger (
- 1916)
- 1. Mai: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1896)
- 3. Mai: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor (
- 1933)
- 5. Mai: Hermann Kopf, deutscher Politiker (
- 1901)
- 7. Mai: Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Arzt (
- 1907)
- 8. Mai: Jean Langlais, französischer Komponist und Organist (
- 1907)
- 8. Mai: Rudolf Serkin, Pianist (
- 1903)
- 13. Mai: Victor-Emanuel Preusker, deutscher Politiker und Bankier (
- 1913)
- 16. Mai: Herbert Schäfer, deutscher Fußballtrainer (
- 1927)
- 17. Mai: Tom Trana, Rallyefahrer (
- 1937)
- 18. Mai: Rudolf Nierlich, österreichischer Skirennläufer (
- 1966)
- 21. Mai: Rajiv Gandhi, indischer Premierminister (
- 1944)
- 23. Mai: Wilhelm Kempff, deutscher Pianist und Komponist (
- 1895)
- 25. Mai: Eberhard Werdin, deutscher Komponist (
- 1911)
- 30. Mai: Walter Dirks, Publizist, Schrftsteller und Journalist (
- 1901)
- 31. Mai: Hans Schwartz, deutscher Fußballspieler (
- 1913)
- 1. Juni: David Ruffin, US-amerikanischer Gospel- und Soulsänger (
- 1941)
- 1. Juni: Wolfgang Stegmüller, deutsch-österreichischer Philosoph (
- 1923)
- 3. Juni: Sergiu Samarian, rümänischer Schachspieler, Schachschriftsteller (
- 1923)
- 3. Juni: Katia Krafft, französische Vulkanologin (
- 1942)
- 3. Juni: Maurice Krafft, Vulkanologe (
- 1946)
- 5. Juni: Rudolf Vogel (Politiker), deutscher Politiker (
- 1906)
- 6. Juni: Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophon (
- 1927)
- 8. Juni: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin (
- 1942)
- 9. Juni: Claudio Arrau, chilenischer Pianist (
- 1903)
- 10. Juni: Vercors (Schriftsteller), Schriftsteller, Karikaturist (
- 1902)
- 13. Juni: Karl Bielig, deutscher Politiker und MdB (
- 1898)
- 14. Juni: Peggy Ashcroft, britische Schauspielerin (
- 1907)
- 14. Juni: Werner Kraft, deutscher Bibliothekar, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (
- 1896)
- 15. Juni: Helga Brauer, deutsche Schlagersängerin (
- 1936)
- 15. Juni: William Arthur Lewis, britischer Nobelpreisträger und Ökonom (
- 1915)
- 16. Juni: Karl Krammig, deutscher Politiker
- 19. Juni: Jean Arthur, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1900)
- 20. Juni: Max Lüthi, schweizerischer Literaturwissenschaftler und herausragender Märcheninterpret (
- 1909)
- 20. Juni: Michael Westphal, deutscher Tennisspieler (
- 1965)
- 21. Juni: Klaus Schwarzkopf, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1922)
- 23. Juni: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur (
- 1933)
- 24. Juni: Franz Hengsbach, römisch-katholischer Priester, Theologe, Bischof und Kardinal (
- 1910)
- 24. Juni: Rufino Tamayo, mexikanischer Maler (
- 1899)
- 27. Juni: Bertram Eugene Warren, US-amerikanischer Kristallograph (
- 1902)
- 28. Juni: Hans Nüsslein, deutscher Tennisspieler (
- 1910)
- 28. Juni: Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann (
- 1967)
- 30. Juni: Aadriaan Cornelis van Leeuwen, niederländischer Komponist und Dirigent (
- 1887)
- 1. Juli: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder (
- 1933)
- 1. Juli: Michael Landon, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1936)
- 2. Juli: Lee Remick, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1935)
- 3. Juli: Ernst Witt, deutscher Mathematiker (
- 1911)
- 9. Juli: José Salazar López, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal (
- 1910)
- 12. Juli: Willi Schwabe, deutscher Schauspieler, Sänger und Moderator (
- 1915)
- Population einer bestimmten Art von Lebewesen (Pflanzen oder Tiere), also wenn kein lebendes Exemplar dieser Art mehr vorhanden ist, egal ob in freier Wildbahn oder menschlicher Obhut (Zoo). Täglich sterben schätzungsweise 100 Tierarten (überwiegend Insekten) aus. Im Laufe der Erdgeschichte hat es einige extreme Fälle von Massenaussterben gegeben, so z. B. am Ende der Kreidezeit, das zum Aussterben der Dinosaurier führte. Dieses Ereignis wird oft als "K-T Grenze" bezeichnet (K steht für Kreidezeit, T für Tertiär, das darauf folgende Erdzeitalter). Auch am Ende des Perm gab es ein extremes Massenaussterben, dem 95% der Meeresorganismen zum Opfer fielen. Im Allgemeinen sind die Grenzen der verschiedenen Abschnitte der Erdgeschichte seit dem Kambrium durch Massenaussterben größeren oder geringeren Ausmaßes gezeichnet. Dem Darwinismus zufolge sterben Arten aus, die nicht in der Lage sind, sich in ihrer durch Mutation (Veränderung) und Selektion (Auswahl) getriebenen Evolution an ihre sich verändernde Umwelt in geeigneter Weise anzupassen ("survival of the fittest"). Beispiele für Umweltveränderungen, die für ein Aussterben von Arten verantwortlich sein können:
- Naturkatastrophen (Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche)
- Klimawechsel (Änderung der Durchschnittswerte von Temperatur oder Luftfeuchtigkeit)
- Wegfall der notwendigen Nahrungsgrundlage (Nahrungspflanzen, Beutetiere)
- überproportionale Zunahme von Nahrungskonkurrenten oder Fressfeinden
- Expansion des Menschen in den Lebensraum der Art
- Ignoranz einzelner Menschen, die aus der Freude am Töten die letzten Tiere einer Art erlegen (siehe: Karolinasittich, Arabische Oryxantilope) Beispiele für ausgestorbene Arten (für weitere siehe Liste von ausgestorbenen Arten):
- Tyrannosaurus rex (Theropode, Dinosaurier, vor ca. 65 Millionen Jahren)
- Mammut (Riesenwollelefant, vor einigen tausend Jahren)
- Dodo (flugunfähiger Vogel, ausgestorben 1681) Um die Artenvielfalt für ein stabiles Ökosystem und die ungenutzten Potentiale vom Aussterben bedrohter Arten für die Nutzung durch den Menschen zu erhalten (beispielsweise Medikamente aus tropischen Pflanzen oder den Genen von Tieren), werden von entsprechenden Instituten Proben (Vollproben, aber auch DNA-Proben) dieser Arten eingelagert. Ein oft ungesehenes Problem dieser Vorgehensweise ist die Tatsache, dass ein lebender Organismus auf gewisse Umweltbedingungen angewiesen ist, und dass zu diesen Bedingungen auch die Interaktion (Symbiose) mit bestimmten Mikroorganismen gehört; letztere werden bei der Einlagerung aber nicht berücksichtigt. Europa steht, was die gegenwärtige weltweite Aussterbewelle angeht, relativ gut da. In historischer Zeit starben z. B. lediglich drei Wirbeltierarten (Unterarten nicht gerechnet) aus. Diese sind:
- Der Riesenalk (Alca impennis), eigentlich eher eine nordatlantische Art.
- Der Auerochse, der aber in Form von Hausrindern in gewisser Weise weiterlebt und durch sog. Rückzüchtung als Heckrind wieder eine Rolle im Ökosystem durch Ausfüllen der ökologische Nische des Auerochsen spielen könnte.
- Der Tarpan (Equus caballus gmelini), dessen Artstatus jedoch umstritten ist, und der ebenfalls durch ursprüngliche Pferderassen und Rückzüchtungsprogramme in gewisser Weise weiterlebt (Konik). Weitere Arten, die zwar in Europa in Freiheit ausgestorben waren, sind bereits wieder durch Auswilderungsprogramme zurückgekehrt oder stehen kurz davor, z. B.:
- Wisent (Bison bonasus)
- Bartgeier (Gypaetus barbatus)
- Waldrapp (Geronticus eremita) Des Öfteren wurden schon vermeintlich ausgestorbene Tierarten wieder entdeckt, wie beispielsweise Chapmans Zwergamazone, (Hapalopsittaca fuertesi), die das letzte Mal 1911 nachgewiesen werden konnte und dann im Jahre 2003 wiederentdeckt wurde.

Siehe auch


- Artensterben
- ausgestorbene Art
- Ausgestorbene Tierarten Europas
- Rote Liste gefährdeter Arten
- Portal:Umweltschutz

Weblinks


- [http://www.artenschutz.info Artenschutz.info - Artenvielfalt bedeutet Lebensqualität] Seite über die Ursachen des Artensterbens und die Möglichkeiten des Artenschutzes
- [http://www.artenschutzbrief.de Artenschutzbrief] - Zeitschrift für Vogel- und Artenschutz Kategorie:Ökologie Kategorie:Naturschutz ja:絶滅

Zugvögel

Als Zugvogel bzw. Zugvögel bezeichnet man eine Gruppe von Vogelarten, die verschiedene Jahreszeiten an verschiedenen Orten verbringen. Jährlich sind weltweit schätzungsweise 50 Milliarden Zugvögel unterwegs, davon etwa 5 Milliarden zwischen Europa und Afrika.

Strecken

Afrika] Viele Zugvögel pendeln in unseren Breiten zwischen Mitteleuropa, wo sie den Sommer verbringen und dem wärmeren Südeuropa oder Nordafrika, wo sie sich im Winter aufhalten (Kurzstreckenzieher). Andere wechseln zwischen Südafrika und Europa (Langstreckenzieher). Außerdem bekommen wir in Mitteleuropa Wintergäste aus Skandinavien oder Sibirien. So überwintern viele arktische Wasservögel am Niederrhein und an der Nordseeküste. Auch viele Singvögel aus Nord- und Osteuropa suchen dann die Wärme im Binnenland West- und Mitteleuropas. Die Orientierung erfolgt unter anderem durch einen Magnetsinn und anhand der Sternenkonstellation. Ein Grund, im Sommer nach Norden zu ziehen, sind die langen Tage, welche die Zeit zur Futtersuche verlängern und so die Aufzucht der Jungen begünstigen.

Kurioses und Rekorde


- Die längste Zugstrecke in einem Jahr legt die Küstenseeschwalbe zurück. Von ihrem Brutgebiet in der Arktis in ihr Überwinterungsgebiet die Antarktis und wieder zurück fliegt sie beinahe 40.000 km.
- Die größte Flughöhe erreicht der Sperbergeier mit etwa 11 km. Streifengänse erreichen bei der Überquerung des Himalayas Höhen von bis zu 10 km.
- Die längste Strecke ohne Pause fliegt die Pfuhlschnepfe. Sie fliegt von Alaska nach Neuseeland 11.000 km.
- Zu den schnellsten Vögeln gehören die Schneegänse. Sie legen die 2700 km (Hudson-Bay-Louisiana) in 60 Stunden zurück (45 km/h).
- Der Nachweis, dass Zugvögel bis nach Afrika fliegen gelang erstmals 1822 durch den sogenannten Mecklenburger Pfeilstorch.

Siehe auch


- Vogelzug, Standvogel, Strichvogel
- Handlungsbereitschaft; in übertragener Bedeutung: Wandervogel

Weblinks


- [http://www.quarks.de/dyn/19206.phtml Der Transsaharazug - eine energetische Meisterleistung] (über den Flug des Fitis - Dokumentation von "Quarks & Co.", 2002
- [http://www.komitee.de] Komitee gegen den Vogelmord e.V. - Verein mit Schwerpunkt Zugvogelschutz
- [http://www.vogelgrippe.de.ms Vogelgrippe - Zugvögel als Gefahr?]
- [http://www.vogelruf.de Vogelruf.de - das Portal für Vogelbeobachter und Ornithologen]
- [http://www.ornalyzer.de Ornalyzer - prämiertes Online-Datenerfassungsprogramm für Ornithologen]
- [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/257285.html www.wissenschaft.de: Zugvögel haben ein Navigationssystem, mit dem sie ihren Weg auch vom magnetischen Nordpol aus finden] Kategorie:Ornithologie

Weißenbach bei Liezen

Weißenbach bei Liezen ist eine Gemeinde in der Steiermark im politischen Bezirk Liezen im Ennstal, ca. drei Kilometer westlich der Bezirkshauptstadt Liezen.

Geschichte

1145 erstmals erwähnt als " Wiezenbach"
1150 Scheint bereits der Hof zu "Ampolting", des späteren "Langpolten" auf.
Dieser war auch Sitz eines "Amtmannes"-"Mayr zu Langpolten".
1180 Gehörte der Ort zum Herzogtum "Steyr", dessen Herr Ottokar der IV war.
1218 Gehörte nach kirchlicher Einteilung der Ort zum Archialdiakonat "Obere Mark" und wurde später dem Salzburger "Domkapitel" unterstellt.
1434 Ist im "Urbar" des Stiftes Admont vermerkt, daß der Hof zu Langpolten in drei Güter zerfallen ist.
Das Stift Admont besaß in dieser Zeit 10 Höfe in Weißenbach.
1696 Kam es zum Aufstand der Bauern gegen den "Feldzehent".
Sie wollten, daß dieser in den "Sackzehent" umgewandelt werden sollte.
(Beim Feldzehent wurde das Getreide samt Stroh abgeliefert, beim Sackzehent war es bereits gedroschen.) Hier ist dokumentiert, daß auch ein Philipp Schwaiger und ein Georg Dorer zu Langpolten beteiligt waren.
1699 Wurde die Zehent durch einen Vergleich der Stifte "Admont" und "Rottenmann" in den Sackzehent umgewandelt.
1738 Wurde das "Sensenwerk" von Veit Moser vorerst als "Nagelschmiede" gegründet.
Diese wurde noch vor 1771 in ein "Sensenwerk" umgewandelt, welches 1771 von Anton "Moser" übernommen wurde, dieser errichtete bereits 1775 eine Kapelle mit "Meßlizenz".
1778 übernahm das Sensenwerk Herr Hans Moser.
1810 übernahm Frau Johanna Moser, verwittibte Moserin die Sensenschmiede.
1830 wurde erstmals in Weißenbach Schulunterricht erteilt.
1843 war durch Erbfolge wiederum ein Franz Moser Besitzer der Sensenschmiede.
1865 übernahm ein Herr Anton Moser das Werk.
1869 wurde der Regulierungsvergleich für die Holzbezugsrechte abgeschlossen.
1885 wurde das Bauernhaus "Großgassner" als Schulhaus von der Gemeinde gekauft.
1894 verstarb Herr Anton Moser und seine Ziehtochter Johanna Erber war nun Besitzerin.
Sie führte das Werk samt Landwirtschaft etwas mehr als ein Jahr.
1896 pachtete Karl Krämer, aus Malsheim in Württemberg die Sensenschmiede.
1896 siedelte sich Hermann v. Wißmann durch Kauf des Gutes Langpolten in Weißenbach an.
1897 verehelichte sich die Besitzerin mit einem Gastwirt Michael Pugneth aus Liezen.
1898 wurde erstmals ein Bürgermeister und zwar Alois Sulzbacher gewählt.
1899 kaufte der Holzhändler Johann Steinbacher das Gut Sengsschmied.
1903 wurde Herr Ludwig Brückler zum Bürgermeister gewählt.
1905 fiel Hermann von Wißmann einen Jagdunfall zum Opfer.
1905 scheint als Besitzer Nikolaus Dumba auf.
Der den Besitzer der Innerberger Hauptgewerkschaft im Ausmaß von 4.500 ha erworben hat.
1914 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Weißenbach.
1918 kaufte Albin Skoda den Besitz Sengsschmied in dem von Dumba erworbenen Ausmaß.
1922 wurde die erste Sängerrunde in Weißenbach durch H. Pongratz gegründet
1925 gründete Dir. Pongratz eine bäuerliche Fortbildungsschule in Weißenbach
1928 erwarben wiederum die beiden Grafenbrüder ALBERSLEBEN aus Ostpreußen den Besitz
1932 wurde durch Kauf von den Brüdern Albersleben, Baron KLINGER von Klingendorf Besitzer. Dieser konnte jedoch durch familiäre Schwierigkeiten den Besitz nur kurze Zeit behalten
1927 wurde die erste Autolinie Stainach-Weißenbach-Gaishorn eröffnet. Konzessionsinhaber war ein Herr Carnelli.
1929 wurde von der Gemeinde das "Bachergut" für Schulzwecke und zwar für die Errichtung einer 2. Klasse angekauft.
1931 ein neuer Schullehrgarten wurde auf einem ca. 6a großen Bachergrundstück angelegt.
1934 (12.-16.02.34) fand der Putsch der Nazionalsozialisten statt. In Weißenbach war dabei ein Todesopfer zu beklagen, da ein Bahn-Hilfspolizist, Willibald Egger aus Rottenman bei der Bahnbrücke Weißenbach erschoß, als dieser scheinbar eine Sprengladung anbringen wollte.
Das Frühjahr 1934 war außergewöhnlich trocken. Am 20. Mai 34 haben einheimische Beerensucher bereits Erdbeeren angeboten.
1936 Große Feier zum 50-jährigen Bestehen der Schule.
1937 Der Bienezuchtverein Weißenbach feiert seinen 25-jährigen Bestand.
1938 In Weißenbach wird ein Reichsarbeitslager (RAD) auf den Bachergründen errichtet 1943 wird in Weißenbach ein Kindergarten errichtet.
1949 die 380KV-Leitung Kaprun-Ernsthofen wird über das Dorf Weißenbach errichtet
1949 wurde mit dem "Rüsthausbau" begonnen
1949 Gründung des Trachten-und Plattlervereines "D´HOCHTAUSINGER"
1950 Erröffnung des fertiggestellten Rüsthauses
1951 Der Gemeinderat (Bgm Riegerbauer) beschloß die zum Bacherhaus gehörenden Grundstücke südlich des Bacherweges bis zum Aubauergrund als "Siedlungsgebiet" auszuweisen
1951 erfolgte die Gründung des Musikvereines
1954 Mit dem Neubau einer Schule wurde im Frühjahr begonnen
1957 wird mit dem Bau einer Kunstrodelbahn auf der "Bacherleiten" begonnen.1958 mit dem Bau des "Umspannwerkes" Weißenbach wird begonnen
1959 das Umspannwerk wird in Betrieb gesetzt, dazu war ein Riesenaufgebot für den Transport des "TRAFO´s" erforderlich
1960 Die ÖVP stellt nun den Bürgermeister und beginnt sofort mit den Arbeiten für eine moderne "Ortswasserversorgung". Die Umfahrung von Weißenbach durch eine neu errichtete Beton- straße ist fertig.
1961 die Ortswasserversorgung wurde termingerecht im Herbst fertiggestellt und der gesamte Ort Weißenbach konnte mit Trinkwasser versorgt werden.
1962 auf der "Kunstrodelbahn" finden die Europameisterschaften statt. (siehe:Rodeln)
1963 Beginnen die Arbeiten für die Staubfreimachung der Ortsstraßen. Der Hauptweg konnte bereits zur Gänze asphaltiert werden.
1965 Wird mit dem Bau eines Schwimmbades begonnen
1965 ein eigener Ortsfriedhof wird errichtet
1966 mit dem Bau einer Straßenbeleuchtung wurde begonnen
1968 Weihe der neuerbauten Kirche in Weißenbach
1970 Beginn der Bauarbeiten für das Knauf Gipsplattenwerk.
1971 wird in Weißenbach ein Kabelnetz für TV-Sender errichtet, in diesem wurde ein Info-Kanal installiert.
1972 wird das Knauf-Werk, das vielen Weißenbachern in Zukunft einen Arbeitsplatz sichern wird, feierlich eröffnet.
1972 wird auch das erste Mehrfamilienwohnhaus seiner Bestimmung übergeben. Bis zum Jahre 1998 wurden in Weißenbach bereits 9 weitere gebaut.
1975 wird die niveaufreie Ortsein-bzw. ausfahrt eröffnet. Sie wurde in einer Bauzeit von nur 2 Jahren errichtet.Der Bund trug 50% der Baukosten, der Rest wurde vom Land Steiermark und der Gemeinde Weißenbach aufgebracht. Die Baukosten betrugen rund 11 Mio S. Die Eröffnung nahm Landeshauptmann Fritz Niederl vor. Ebenso erhält die Gemeinde eine neue Gemeindekanzlei im zweiten errichteten Eigentumswohnheim am Dorfplatz Dem Ort Weißenbach wird ein "Gemeindewappen" verliehen.
1976 Ein Kindergarten wird im Gebäude der Volksschule installiert und wird bereits am 11.10.1977 nach erfolgten Umbauten eröffnet.
1977 die Bachverbauung die den Ort hochwassersicher machen wird, wurde begonnen.
Auch siedelten sich weitere Betriebe im Gewerbegebiet an.(Lager f. Kunsstoffrohre, Autohaus Pfleger, Autohaus Bammer).
1977 Am sog. "ersten Anger" wird ein Tennisplatz errichtet.
1978 Im Gebiet Rohrmoos-Langpolten wurden mehrere Forstaufschließungswege gebaut
1979 Im südwestlichen Gemeindegebiet wird nahe der alten Enns ein Golfplatz und Tennisplätze errichtet.
1980 wurde in Weißenbach mit der "Ortskanalisation" begonnen.
1987 wurden die Arbeiten der Ortskanalisation abgeschlossen.
Heute sind sämtliche Wohnobjekte an das Kanalnetz angeschlossen. (100%)
1990 wurde mit dem Bau der neuen Ortswasserleitung und dem Trinkwasserkraftwerk begonnen.
Dieses Bauvorhaben wurde 1993 abgeschlossen.
1993 wurde mit der Planung eines Badesees in Weißenbach begonnen.
1996 konnte der Badesee eröffnet werden.
Die Eröffnung nahm Frau Landeshauptmann Klasnic im Juni unter großer Teilnahme der Bevölkerung vor.
1998 Weißenbach hat seinen ersten Internet Auftritt
2001 wurde mit dem Bau eines neuen Feuerwehrrüsthauses bzw. Gemeindebauhofes, welcher sich im Untergeschoß befindet, begonnen.
2003 Einweihung des neuen Feuerwehrrüsthauses und Gemeindebauhofes durch Frau Landeshauptmann Klasnic im August mit zweitägigem Feuerwehrzeltfest.
Von 1899 - 1905 Heimatort von Hermann von Wissmann, Afrikaforscher († 1905)

Musik

Musikverein Weissenbach bei Liezen

Wirtschaft und Infrastruktur

Golfplatz, Badesee, (kleiner) Schilift, Wanderwege und Loipen

Ansässige Unternehmen

Gipsplatten- und Baustoffwerk Knauf & CO

Bildung

Volksschule Weissenbach

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
- 10 ÖVP – stellt den Bürgermeister
- 5 SPÖ – stellt den Vizebürgermeister

Bürgermeister

Rudolf Pollhammer, ÖVP (Stand 2005)

Weblinks


- [http://www.weissenbach.at/ Webpräsenz der Gemeinde] Kategorie:Ort in der Steiermark

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